Aufbewahrungsort Wien, Österr. Nationalbibl., Cod. 1888
Codex 227 Blätter
Beschreibstoff Pergament
Blattgröße 190-203 x 155 mm
Datierung der Hs. um 950 (Menhardt, S. 61);
2. Hälfte 10. Jh. (Hermann, S. 186);
um 980 (Wiss. im MA, S. 229)
Bl. 221-227 Nachträge Ende 11./Anfang 12. Jh.
Überlieferungstyp deutscher Eintrag zwischen lat. Stücken entsprechenden Inhalts innerhalb einer Sammlung von Gebeten, Messen, Litaneien, Exorzismen, Benediktionen für die Diözese Mainz (Genaueres bei Hermann, S. 386f.)
Deutsche(r) Text(e)
Inhalt Bl. 33r-34r = 'Mainzer Beichte'
Schrifttyp karolingische Buchschrift
Schriftraum 158 x 116 mm
Spaltenzahl 1
Zeilenzahl 16-18 Zeilen, Bl. 33 und 34: 17 Zeilen
Textgestaltung unter der roten, gelb untermalten Überschrift 'Item confessio peccatorum'; fast hinter jedem Wort ein Punkt
Schreibsprache rheinfränkisch (Menhardt, S. 61)
Schreibort Mainzer Diözese (Hermann, S. 186)
Abbildung Farbabb. des Codex
Farbabb. von Bl. 33r, 33v, 34r
Literatur
  • Elias von Steinmeyer (Hg.), Die kleineren althochdeutschen Sprachdenkmäler, Berlin 1916 (Nachdruck Dublin/Zürich 1971), Nr. 49, S. 329-331 (mit Abdruck). [online]
  • Hermann Julius Hermann, Die frühmittelalterlichen Handschriften des Abendlandes (Beschreibendes Verzeichnis der illuminierten Handschriften in Österreich 8,1; Die illuminierten Handschriften und Inkunabeln der Nationalbibliothek in Wien 1), Leipzig 1923, S. 185-187. [online]
  • Hermann Menhardt, Verzeichnis der altdeutschen literarischen Handschriften der Österreichischen Nationalbibliothek, Bd. 1 (Veröffentlichungen des Instituts für deutsche Sprache und Literatur 13), Berlin 1960, S. 60f. [online]
  • Wissenschaft im Mittelalter. Ausstellung von Handschriften und Inkunabeln der Österreichischen Nationalbibliothek. Prunksaal 22. Mai bis 18. Oktober 1975, bearbeitet von Otto Mazal, Eva Irblich und István Németh, Wien 1975, 2. verbesserte Auflage Graz 1980, Nr. 209, S. 229f.
  • Achim Masser, 'Mainzer Beichte', in: 2VL 5 (1985), Sp. 1178f.
  • Rolf Bergmann (Hg.), Althochdeutsche und altsächsische Literatur, Berlin/Boston 2013.
  Elke Krotz (Wien), März 2016

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