Aufbewahrungsort Berlin, Staatsbibl., mgf 923 Nr. 4
Fragment 1 Doppelblatt
Beschreibstoff Pergament
Inhalt Gottfried von Straßburg: 'Tristan' (m)
Blattgröße 233 x 170 mm
Schriftraum 175 x 115 mm
Spaltenzahl 2
Zeilenzahl 41
Versgestaltung Verse abgesetzt
Entstehungszeit Mitte 13. Jh. (Wetzel S. 84)
Schreibsprache westalem. (Klein S. 165)
Abbildung Farb-Abbildung des Fragments
Literatur
  • Willy Scheel, Die Berliner Sammelmappe deutscher Fragmente (Ms. Germ. fol. 923), in: Festgabe an Karl Weinhold. Ihrem Ehrenmitgliede zu seinem 50jährigen Doktorjubiläum dargebracht von der Gesellschaft für deutsche Philologie in Berlin (Festschriften der Gesellschaft für deutsche Philologie 12), Leipzig 1896, S. 31-90, hier S. 35f. [online]
  • Friedrich Ranke, Die Überlieferung von Gottfrieds Tristan, in: ZfdA 55 (1917), S. 157-278, 381-438, hier S. 395-397, 405. [online]
  • John L. Campion, Ein Tristanfragment, in: Modern Philology 16 (1918/19), S. 89-97 (mit Abdruck; Corrigenda bei Wetzel S. 81f.). [online]
  • Hermann Degering, Kurzes Verzeichnis der germanischen Handschriften der Preußischen Staatsbibliothek I. Die Handschriften in Folioformat (Mitteilungen aus der Preußischen Staatsbibliothek VII), Leipzig 1925 (Nachdruck Graz 1970), S. 127. [online]
  • Karl Marold (Hg.), Gottfried von Straßburg, Tristan. Dritter Abdruck mit einem durch F. Rankes Kollationen erweiterten und verbesserten Apparat besorgt und mit einem Nachwort versehen von Werner Schröder, Berlin 1969, S. LIII, 287f.
  • Hans-Hugo Steinhoff, Bibliographie zu Gottfried von Straßburg (Bibliographien zur deutschen Literatur des Mittelalters 5), Berlin 1971, S. 19.
  • Thomas Klein, Ermittlung, Darstellung und Deutung von Verbreitungstypen in der Handschriftenüberlieferung mittelhochdeutscher Epik, in: Deutsche Handschriften 1100-1400. Oxforder Kolloquium 1985, hg. von Volker Honemann und Nigel F. Palmer, Tübingen 1988, S. 110-167, hier S. 165.
  • René Wetzel, Die handschriftliche Überlieferung des 'Tristan' Gottfrieds von Straßburg. Untersucht an ihren Fragmenten (Germanistica Friburgensia 13), Freiburg/Schweiz 1992, S. 50, 80-86, 96.
  • Evelyn Scherabon Firchow unter Mitarbeit von Richard Hotchkiss (Hg.), Gottfried von Strassburg, Tristan und Isolde. Diplomatische Textausgabe der Zimelien-Handschrift Codex Vindobonensis 2707 mit Konkordanzen und Wortlisten auf CD, Stuttgart 2004, S. XXII.
  • Walter Haug und Manfred Günter Scholz (Hg.), Gottfried von Straßburg, Tristan und Isold. Mit dem Text des Thomas, hg., übersetzt und kommentiert von W. H., 2 Bde. (Bibliothek des Mittelalters 10-11, Bibliothek deutscher Klassiker 192), Frankfurt a.M. 2011, hier Bd. 2, S. 223.
Ergänzender Hinweis Aus dem gleichen Skriptorium stammen: das 'Tristan'-Fragment f1/f (Augsburg, Staats- und Stadtbibl., Fragm. germ. 31 + Köln, Hist. Archiv der Stadt, Hss.-Fragm. A 44), vermutlich das verschollene 'Tristan'-Fragment h (Privatbesitz Auktionshaus L. Rosenthal, München) und vielleicht auch das deutlich jüngere 'Tristan'-Fragment l (Berlin, Staatsbibl., mgf 923 Nr. 5).
Eventuell vom gleichen Schreiber wie das 'Tristan'-Fragment f1/f (Augsburg, Staats- und Stadtbibl., Fragm. germ. 31 + Köln, Hist. Archiv der Stadt, Hss.-Fragm. A 44); gegen eine kodikologische Zusammengehörigkeit spricht nur der zu erschließende Lagenaufbau (vgl. dazu Wetzel S. 107).
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November 2012

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