Aufbewahrungsort Frankfurt a. M., Universitätsbibl., Ms. germ. qu. 12
Codex noch I + 128 + I Blätter
Beschreibstoff Papier
Inhalt Bl. 1r-125v = 'Sieben weise Meister' (anonyme Versbearbeitung einer dt. Prosafassung der 'Historia septem sapientum')
Blattgröße 268 x 205 mm
Schriftraum 190 x 90-100 mm
Spaltenzahl 1
Zeilenzahl 35-37, meist 36
Versgestaltung Verse abgesetzt
Besonderheiten 63 kolorierte Federzeichnungen. Geschrieben, illustriert und gebunden vom Frankfurter Goldschmied Hans Dirmstein (vgl. Bl. 125v)
Entstehungszeit 1471 (vgl. Bl. 125v)
Schreibsprache rheinfrk. (Weimann S. 31)
Abbildung
(in Auswahl)
  • Farb-Abbildung des Codex
  • Schiel
  • Stammler Sp. 849f. (Abb. 21)
Literatur
(in Auswahl)
  • Paul Paschke, Über das anonyme mhd. Gedicht von den sieben weisen Meistern, Diss. Breslau 1891, S. 2-6. [online]
  • Hubert Schiel, Die Frankfurter Dirmsteinhandschriften (Die sieben weisen Meister / Salomon und Morolf), Frankfurt a.M. 1937.
  • Wolfgang Stammler, Epenillustration, in: Reallexikon zur deutschen Kunstgeschichte, Bd. V, Stuttgart 1967, Sp. 810-857, hier Sp. 845 und 849f. [online]
  • Birgitt Weimann, Die mittelalterlichen Handschriften der Gruppe Manuscripta Germanica (Kataloge der Stadt- und Universitätsbibliothek Frankfurt a.M. 5,4), Frankfurt a.M. 1980, S. 31f. [online]
  • Udo Gerdes, 'Sieben weise Meister', in: 2VL 8 (1992), Sp. 1174-1189 + 2VL 11 (2004), Sp. 1430, hier Bd. 8, Sp. 1186.
  • Regina Cermann, Stephan Schriber und der Uracher Hof samt Neuinterpretation der Palme Graf Eberhards im Bart, in: Neue Forschungen. Stadt, Schloss und Residenz Urach. Hg. von Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg und Klaus Gereon Beuckers (Kunsthistorisches Institut der Universität Kiel), Regensburg 2014, S. 53–83, hier S. 82 (Anm. 130).
Archivbeschreibung Hubert Schiel (1937)
Ergänzender Hinweis Die Handschrift war bis zum Beginn des 19. Jh.s zusammengebunden mit Frankfurt a. M. Universitätsbibl., Ms. germ. oct. 13.
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März 2014

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