Aufbewahrungsort Freiberg (Sachsen), Andreas-Möller-Bibl. des Geschwister-Scholl-Gymnasiums, Cod. I C 8° 18m
Codex noch 312 Blätter (nicht foliiert)
Beschreibstoff Pergament
Inhalt 'Freiberger Bibelhandschrift' (NT mit Laodicäerbrief)
Blattgröße 142 x 100 mm
Schriftraum 100 x 65 mm
Spaltenzahl 1
Zeilenzahl 30
Entstehungszeit um 1400 (Splett S. 32*)
Schreibsprache nordbair. (Splett S. 32*)
Abbildung
  • Andorf [1964] S. 104
  • Neumann S. 35 [= Einband], S. 37
  • Splett S. 112
  • Farb-Abb. im Internet
Literatur
(in Auswahl)
  • Max Rachel, Über die Freiberger Bibelhandschrift nebst Beiträgen zur Geschichte der vorlutherischen Bibelübersetzung, Freiberg 1886 (mit Textproben).
  • Wilhelm Walther, Die deutsche Bibelübersetzung des Mittelalters, 3 Teile, Braunschweig 1889-1892 (Nachdruck Nieuwkoop 1966), Sp. 154-193. [online]
  • Rudolf Schellhorn, Über das Verhältnis der Freiberger und der Tepler Bibelhandschrift zu einander und zum ersten vorlutherischen Bibeldrucke II, in: Jahresbericht des Gymnasium Albertinum zu Freiberg für das Schuljahr 1896 bis Ostern 1897, Progr. Nr. 558 (Freiberg 1897), S. 1-40 (mit Textproben). [online]
  • William Kurrelmeyer (Hg.), Die erste deutsche Bibel, Bd. I: Evangelien (Bibliothek des Litterarischen Vereins ins Stuttgart 234), Tübingen 1904, bes. S. XXIIf. (Hs. F). [online]
  • Hans Rost, Die Bibel im Mittelalter. Beiträge zur Geschichte und Bibliographie der Bibel, Westheim bei Augsburg 1939, S. 326.
  • Josef Andorf, Der Codex Teplensis enthaltend "Di schrift dez newen gezeugz", Diss. (masch.) Freiburg i.Br. 1964, S. 25-32, 104.
  • Josef Andorf, Die Mentelin-Druckbibel und ihre direkte Vorlage, der sog. Codex Teplensis, in: Ost und West in der Geschichte des Denkens und der kulturellen Beziehungen. Festschrift für Eduard Winter zum 70. Geburtstag, hg. von W. Steinitz, P. N. Berkov, B. Suchodolski und J. Dolanský, Berlin 1966, S. 71-81, hier S. 73.
  • Hans-Christian Neumann, Kostbarkeiten aus Freibergs ältester Bibliothek. Ein Streifzug in Bildern durch die Historische Bibliothek der Erweiterten Oberschule "Geschwister Scholl" in Freiberg (Freiberger Bilder 6), Freiberg 1970, S. 34-37.
  • Jochen Splett (Hg.), das hymelreich ist gleich einem verporgen schatz in einem acker ... Die hochdeutschen Übersetzungen von Matthäus 13,44-52 in mittelalterlichen Handschriften (Litterae 108), Göppingen 1987, S. 32* (Nr. 73), 112.
  • Heimo Reinitzer, 'Tepler Bibel', in: 2VL 9 (1995), Sp. 696-698 + 2VL 11 (2004), Sp. 1512, hier Bd. 9, Sp. 696.
  • Manja Vorbeck-Heyn, Die deutschsprachige Evangelientradition im 14. und 15. Jahrhundert und ihre Textgliederungsprinzipien (Berliner Sprachwissenschaftliche Studien 11), Berlin 2008 [mit CD-ROM enhaltend: Tabellen und Anhang 2: Quellenbelege zu den Makrostrukturen Kapitel, Absatz und Perikope], S. 54f. (Sigle Fr).
  • Carola Redzich, Apocalypsis Joannis tot habet sacramenta quot verba. Studien zu Sprache, Überlieferung und Rezeption hochdeutscher Apokalypseübersetzungen des späten Mittelalters (MTU 137), Berlin/New York 2010, S. 165, 644 (Register).
Archivbeschreibung N.N. (Beschreibung im Berliner Akademiearchiv)
Ergänzender Hinweis Die Hs. gilt als Tochterhandschrift von Tepl, Stiftsbibl., Cod. b 10 [Kat. Nr. 431] (früher Cod. 19) [früher Prag, Nationalmuseum, Ms. Teplá 19]: Schreiberidentität (jeweils Hand I) (vgl. Andorf [1966] S. 73 und Splett S. 32*).
  Michael Krug (Erlangen) / Manuel Bauer, Dezember 2010

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