Aufbewahrungsort Heidelberg, Universitätsbibl., Cpg 333
Codex 161 Blätter
Beschreibstoff Pergament
Inhalt Ulrich von Etzenbach: 'Alexander' (H) [Bl. 1ra-148vb]
Ulrich von Etzenbach: 'Alexander-Anhang' (H) [Bl. 149ra-159vb]
Blattgröße 277 x 205 mm
Schriftraum 217-223 x 149-159 mm
Spaltenzahl 2
Zeilenzahl 44
Versgestaltung Verse abgesetzt
Besonderheiten Auftragsarbeit für den Ritter Cunrat von Urbach zu Horneck (vgl. Bl. 159vb).
Trotz zweier unterschiedlicher Schriftgrade von einer Hand.
Mehrere autonome Randzeichnungen, wohl noch des 14. Jh.s, darunter auf Bl. 129vb das Deutschordenswappen.
Entstehungszeit 1. Hälfte 14. Jh.
Schreibsprache niederalem. mit schwäb. und bair. Formen (der Vorlage?)
Schreibort Gundelsheim (Burg Horneck) (?); vgl. auch die Textinterpolation nach v. 25606
Abbildung Farb-Abbildung des Codex
Literatur
  • Friedrich Wilken, Geschichte der Bildung, Beraubung und Vernichtung der alten Heidelbergischen Büchersammlungen. Nebst einem meist beschreibenden Verzeichniß der im Jahr 1816 von dem Papst Pius VII. der Universität Heidelberg zurückgegebenen Handschriften, Heidelberg 1817, S. 413. [online]
  • Karl Bartsch, Die altdeutschen Handschriften der Universitäts-Bibliothek in Heidelberg (Katalog der Handschriften der Universitäts-Bibliothek in Heidelberg I), Heidelberg 1887, S. 79 (Nr. 162). [online]
  • Wendelin Toischer (Hg.), Alexander von Ulrich von Eschenbach (Bibliothek des Litterarischen Vereins in Stuttgart 183), Tübingen 1888, S. VIIIf. [online]
  • Claudia Medert, Der 'Alexander' Ulrichs von Etzenbach. Studien zur Erzählstruktur und Gattungsproblematik (Palaestra 287), Göttingen 1989, S. 13. [online]
  • Birgit Meineke, Krakauer Neufund zum Alexanderroman des Ulrich von Etzenbach, in: Nachrichten der Akademie der Wissenschaften in Göttingen, philol.-hist. Klasse, Göttingen 1999, S. 315-400, bes. S. 383.
  • Matthias Miller und Karin Zimmermann, Die Codices Palatini germanici in der Universitätsbibliothek Heidelberg (Cod. Pal. germ. 304-495) (Kataloge der Universitätsbibliothek Heidelberg VIII), Wiesbaden 2007, S. 111f. [online]
Archivbeschreibung Günther Jungbluth (1938) 8 Bll.
  Matthias Miller (Heidelberg), Dezember 2007

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