Aufbewahrungsort Privatbesitz T. O. Weigel, Leipzig, Nr. 1898/72 [Verbleib unbekannt]
[früher Privatbesitz (?) Berlin]
Codex 8 Blätter
Beschreibstoff Papier
Inhalt Rest einer lat.-dt. Sammelhandschrift
Bl. 1v-2v = "Moralia poemata cum figuris (von den Tugenden und Lastern)" (Sotzmann)
Bl. 4r-4v = 'Rat der Vögel'
Bl. 8v = leer
Blattgröße Folio
Besonderheiten Von drei Händen
Entstehungszeit u.a. 1475
Schreibsprache hd. (Seelmann, Krobisch S. 82)
Abbildung ---
Literatur
(Hinweis)
  • Catalog seltener und werthvoller Manuscripte und Bücher, zu haben bei Emanuel Mai in Berlin, Berlin 1849, S. 210 (Nr. 58).
  • Sotzmann, Die Loosbücher des Mittelalters (II), in: Serapeum 12 (1851), S. 305-316, 321-332, 337-342, hier S. 339. [online]
  • Wilhelm Seelmann, Die Vogelsprachen (Vogelparlamente) der mittelalterlichen Literatur, in: Jahrbuch des Vereins für niederdeutsche Sprachforschung / Niederdeutsches Jahrbuch 14 (1888), S. 101-147, S. 104 (Nr. 8c). [online]
  • T. O. Weigel, Leipzig. Katalog einer Sammlung illuminirter Manuscripte und Miniaturen auf Einzelblättern. Jetzt im Besitze von Karl W. Hiersemann, Leipzig, Leipzig 1898, S. 77f. (Nr. 72). [online]
  • Nikolaus Henkel, 'Rat der Vögel', in: 2VL 7 (1989), Sp. 1007-1012 + 2VL 11 (2004), Sp. 1289f., hier Bd. 7, Sp. 1009.
  • Volker Krobisch, Die Wolfenbüttler Sammlung (Cod. Guelf. 1203 Helmst.). Untersuchung und Edition einer mittelniederdeutschen Sammelhandschrift (Niederdeutsche Studien 42), Köln/Weimar/Wien 1997, S. 82.
  • Petra Busch, Die Vogelparlamente und Vogelsprachen in der deutschen Literatur des späten Mittelalters und der frühen Neuzeit. Zusammenstellung und Beschreibung des Textmaterials, Rekonstruktion der Überlieferungsgeschichte, Untersuchungen zur Genese, Ästhetik und Gebrauchsfunktion der Gattung (Beihefte zu Poetica 24), München 2001, S. 61. [online]
Ergänzender Hinweis Aus der alten Bibliothek des Christoph von Wolkenstein (1594). - Die Identität der seit langer Zeit verschollenen und in der neueren Literatur zumeist als in "Berliner Privatbesitz (?)" befindlichen Handschrift mit dem 1898 in Besitz von  T. O. Weigel (Leipzig) befindlichen Textzeugen (Nr. 72) wurde von Regina Cermann (Wien) im Mai 2012 festgestellt. - Die Verzeichnung der Handschrift im 1849 erschienenen Verkaufskatalog von Emanuel Mai (Berlin) wurde im Januar 2017 entdeckt.
  Mitteilungen von Regina Cermann, Sine Nomine
Januar 2017