Aufbewahrungsort Breslau / Wrocław, Universitätsbibl., Cod. R 482
[früher Stadtbibl., Cod. R 482]
Codex 250 Blätter
Beschreibstoff Papier
Inhalt Brun von Schönebeck: 'Hohes Lied' [Bl. 1r-210r], dazwischen eingeschoben:
Reinmar von Zweter (o)
Konrad von Würzburg: 'Die goldene Schmiede' (f) [Bl. 215r-250v]
Blattgröße 205 x 145 mm
Schriftraum ?
Spaltenzahl 1
Zeilenzahl 27-31, meist 28
Versgestaltung Verse abgesetzt
Besonderheiten Bruns und Konrads Text von zwei verschiedenen Händen
Entstehungszeit um 1400 (RSM S. 104)
Schreibsprache ostmd. (RSM S. 104)
Abbildung Farb-Abbildung des Codex
Literatur
  • Moritz Adolf Guttmann und Hermann Markgraf, Katalog der Handschriften der Rehdigerana, 3 Bde. (handschriftl.), Breslau ca. 1840-1900, Bd. 1, S. 108. [online]
  • Arwed Fischer, Das Hohe Lied des Brun von Schonebeck nach Sprache und Composition untersucht und in Proben mitgeteilt (Germanistische Abhandlungen 6), Breslau 1886, bes. S. 8-17 und 100-126 (umfangreiche Textproben). [online]
  • Gustav Roethe (Hg.), Die Gedichte Reinmars von Zweter, Leipzig 1887 (Nachdruck Amsterdam 1967), S. 390f. [online]
  • Arwed Fischer (Hg.), Brun von Schonebeck (Bibliothek des Litterarischen Vereins in Stuttgart 198), Tübingen 1893, S. XXI-XXIV, S. 386f. (Nr. VI) (Abdruck der beiden letzten Reinmar-Strophen). [online] [online]
  • Bernward Plate, Ein neues Fragment der 'Goldenen Schmiede' Konrads von Würzburg, in: Zeitschrift für deutsche Philologie 94 (1975), S. 394-406, hier S. 397.
  • Karl Bertau, Vorläufiges kurzes Verzeichnis der Handschriften der 'Goldenen Schmiede' des Konrad von Würzburg, in: Germanistik in Erlangen. Hundert Jahre nach der Gründung des Deutschen Seminars, hg. von Dietmar Peschel (Erlanger Forschungen A 31), Erlangen 1983, S. 115-126, hier S. 123.
  • Peter Knecht, Untersuchungen zur Überlieferung der "Goldenen Schmiede" Konrads von Würzburg (Erlanger Studien 53), Erlangen 1984, S. 19.
  • Frieder Schanze, Meisterliche Liedkunst zwischen Heinrich von Mügeln und Hans Sachs, Bd. II: Verzeichnisse (MTU 83), München 1984, S. 158.
  • Repertorium der Sangsprüche und Meisterlieder des 12. bis 18. Jahrhunderts, hg. von Horst Brunner und Burghart Wachinger unter Mitarbeit von Eva Klesatschke u.a., Bd. 1: Einleitung, Überlieferung [darin S. 59-318: Handschriftenverzeichnis, bearbeitet von Eva Klesatschke und Frieder Schanze], Tübingen 1994, S. 104.
  • Christoph Gerhardt und Nigel F. Palmer, Die 'Fünfzehn Zeichen vor dem Jüngsten Gericht' in deutscher und niederländischer Überlieferung, Katalog (Stand 18. Juni 2000), K 10. [online]
Archivbeschreibung Joseph Klapper (1928) 3 Bll.
  Mitteilungen von Klaus Graf
November 2017

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