Aufbewahrungsort Breslau / Wrocław, Universitätsbibl., Cod. R 69
[früher Stadtbibl., Cod. R 69]
Codex
Beschreibstoff Pergament
Inhalt Sammelhandschrift, lat.; darin dt. Nachtrag:
'Unser vrouwen klage', Red. II ('Spiegel'), Auszug (K) [Bl. 7v und 8r, jeweils untere Hälfte]
Entstehungszeit Der dt. Nachtrag 14. Jh. (Bergmann), wohl 2. Hälfte 14. Jh. (Büttner), 3., allenfalls 4. Viertel 13. Jh. (Karin Schneider, vgl. Kornrumpf; s.u. Erg. Hinweis)
Abbildung Schwarzweiß-Abbildung des Codex
Literatur
(Hinweis)
  • Moritz Adolf Guttmann und Hermann Markgraf, Katalog der Handschriften der Rehdigerana, 3 Bde. (handschriftl.), Breslau ca. 1840-1900, hier Bd. 1, S. 13. [online]
  • Theodor Jacobi, Bruchstück eines Marienliedes, in: ZfdA 3 (1843), S. 130-134. [online]
  • Gustav Milchsack, Unser vrouwen klage, in: Beiträge zur Geschichte der deutschen Sprache und Literatur 5 (1878), S. 193-357, hier S. 289f.(Sigle K). [online]
  • Konrat Ziegler u.a., Catalogus codicum latinorum classicorum qui in Bibliotheca Urbica Wratislaviensi adservantur, Breslau 1915 (Nachdruck Hildesheim/New York 1975), S. 33f., 267-269 [Gustav Türk].
  • Rolf Bergmann, Katalog der deutschsprachigen geistlichen Spiele und Marienklagen des Mittelalters (Veröffentlichungen der Kommission für Deutsche Literatur des Mittelalters der Bayerischen Akademie der Wissenschaften), München 1986, S. 412 (M 29).
  • Edgar Büttner, Die Überlieferung von "Unser vrouwen klage" und des "Spiegel" (Erlanger Studien 74), Erlangen 1987, S. 8, 157f.
  • Gisela Kornrumpf, 'Unser vrouwen klage', in: Killy Literaturlexikon. Autoren und Werke des deutschsprachigen Kulturraumes, 2., vollständig überarbeitete Auflage, hg. von Wilhelm Kühlmann u.a., Bd. 11, Berlin/New York 2011, S. 701.
Archivbeschreibung ---
Ergänzender Hinweis Aufgrund von Karin Schneiders Datierung muß der Auszug K als frühester erhaltener Textzeuge von 'Unser vrouwen klage' (Red. II, 'Spiegel') gelten. Die 'Urklage', d.h. die nicht erhaltene Vorstufe beider Redaktionen, dürfte demnach kaum später als um die Mitte des 13. Jahrhunderts entstanden sein.
  Gisela Kornrumpf (München), August 2014

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