Aufbewahrungsort München, Staatsbibl., Cgm 558
Codex III + 176 Blätter (aus zwei Teilen [1-100e, 100h-162] zusammengebunden)
Beschreibstoff Papier
Inhalt Bl. 1ra-94vb = 'Schwabenspiegel'
Bl. 101-113r = 'Zürcher Stadtchronik'
Bl. 113r-124r = 'Kleine Toggenburger Chronik'
Bl. 125r-136r = 'Fecht- und Ringkampflehre
Bl. 141r-150r = 'Jüngere deutsche Habichtslehre' ('Beizbüchlein'), bricht unvollständig ab (A)
Blattgröße 270 x 200 mm
Entstehungszeit I: 1462 (vgl. Bl. 100ra); II: Ende 15. Jh. (1493?) (Schneider S. 133)
Schreibsprache hochalem. (Schneider S. 133)
Abbildung
  • SW-Abbildung des Codex
  • Lindner Tafel III [= Bl. 141r]
Literatur
(Hinweis)
  • Gustav Scherrer, Kleine Toggenburger Chroniken. Mit Beilagen und Erörterungen, St. Gallen 1874, S. 27-30 (zusätzlich Textabdrucke aus dieser Hs.). [online]
  • Johannes Dierauer (Hg.), Chronik der Stadt Zürich. Mit Fortsetzungen (Quellen zur Schweizer Geschichte 18), Basel 1900, S. XXIXf. [online]
  • Kurt Lindner (Hg.), Die deutsche Habichtslehre. Das Beizbüchlein und seine Quellen (Quellen und Studien zur Geschichte der Jagd II), Zweite erweiterte Ausgabe, Berlin 1964, S. 17f., 38f., 52 (c. 1 nach dieser Hs.), 137-227 (Edition mit den Lesarten dieser Hs.; zum vorzeitigen Schluß s. S. 169 Anm. 7), dazu S. 264-272 Anm. 100-205 und Tafel III.
  • Karin Schneider, Die deutschen Handschriften der Bayerischen Staatsbibliothek München. Cgm 501-690 (Catalogus codicum manu scriptorum Bibliothecae Monacensis V,4), Wiesbaden 1978, S. 133-136. [online]
  • Guy P. Marchal, 'Kleine Toggenburger Chronik', in: 2VL 4 (1983), Sp. 1204.
  • Rudolf Gamper, Die Zürcher Stadtchroniken und ihre Ausbreitung in die Ostschweiz (Mitteilungen der Antiquarischen Gesellschaft in Zürich 52,2), Zürich 1984, S. 168f.
  • Ulrich-Dieter Oppitz, Deutsche Rechtsbücher des Mittelalters, Bd. II: Beschreibung der Handschriften, Köln/Wien 1990, S. 694 (Nr. 1078).
  • Rainer Welle, "... und wisse das alle höbischeit kompt von deme ringen". Der Ringkampf als adelige Kunst im 15. und 16. Jahrhundert. Eine sozialhistorische und bewegungsbiographische Interpretation aufgrund der handschriftlichen und gedruckten Ringlehren des Spätmittelalters (Forum Sozialgeschichte 4), Pfaffenweiler 1993, S. 106-110.
  • Martina Giese, Zu den Anfängen der deutschsprachigen Fachliteratur über die Beizjagd, in: Beiträge zur Geschichte der deutschen Sprache und Literatur 125 (2003), S. 494-523, hier S. 518.
  Mitteilungen von Gisela Kornrumpf, Rainer Welle
bw / rg, Februar 2015

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