Aufbewahrungsort Karlsruhe, Landesbibl., Cod. Donaueschingen 111a
Codex 18 Blätter
Beschreibstoff Papier
Inhalt Bl. 1v = Mönch von Salzburg: 'Der Tischsegen' (G 42)
Bl. 2r-9v = Konrad Silberdrat: 'Die Fehde des Grafen Friedrich von Zollern'
Bl. 9r-12v = Stump I: Reimpaarspruch über den Verfall der Sitten
Bl. 12v-16r = Reimpaarspruch über den Verfall der Sitten
Blattgröße 215 x 150 mm
Schriftraum 155 x 80 mm
Spaltenzahl 1
Zeilenzahl 29-34
Versgestaltung Verse abgesetzt (Bl. 2r-16r)
Besonderheiten Bl. 1v: Notation auf fünf Linien
Entstehungszeit Mitte 15. Jh.
Schreibsprache westschwäb./niederalem.
Abbildung Farb-Abbildung des Codex
Literatur
  • Joseph von Laßberg, Ein schoen alt Lied von Grave Friz von Zolre dem Oettinger [...], (Privatdruck) Konstanz 1842 (mit Abdruck der Texte von Bl. 2r-16r). [online]
  • Karl August Barack, Die Handschriften der Fürstlich-Fürstenbergischen Hofbibliothek zu Donaueschingen, Tübingen 1865 (Nachdruck Hildesheim/New York 1974), S. 106-109. [BSB online] [Google Books]
  • Karl Steiff und Gebhard Mehring (Hg.), Geschichtliche Lieder und Sprüche Württembergs, Stuttgart 1912, S. 3-13 (Nr. 1) (mit Abdruck der 'Fehde' des Konrad Silberdrat). [online]
  • Franz Viktor Spechtler (Hg.), Die geistlichen Lieder des Mönchs von Salzburg (Quellen und Forschungen zur Sprach- und Kulturgeschichte der germanischen Völker 51 [175]), Berlin/New York 1972, S. 75 (Nr. 35).
  • Geistliche Gesänge des deutschen Mittelalters. Melodien und Texte handschriftlicher Überlieferung bis um 1530, Bd. 1: Gesänge A-D (Nr. 1-172). In Verbindung mit Mechthild Sobiela-Caanitz, Cristina Hospenthal und Max Schiendorfer hg. von Max Lütolf (Das deutsche Kirchenlied II,1), Kassel etc. 2003, S. XXVI, 15-17 (Nr. 17).
  • Carola Redzich, Apocalypsis Joannis tot habet sacramenta quot verba. Studien zu Sprache, Überlieferung und Rezeption hochdeutscher Apokalypseübersetzungen des späten Mittelalters (MTU 137), Berlin/New York 2010, S. 170f.
  • Nicole Eichenberger und Christoph Mackert, Überarbeitung und Online-Publikation der Erschließungsergebnisse aus dem DFG-Projekt zur Neukatalogisierung der ehemals Donaueschinger Handschriften in der Badischen Landesbibliothek Karlsruhe, unter Mitarbeit von Ute Obhof sowie unter Einbeziehung von Vorarbeiten von Wolfgang Runschke und Sabine Lütkemeyer [Beschreibungen via Manuscripta Mediaevalia]. [online]
Archivbeschreibung Heinrich Niewöhner (1936) 9 Bll.
Ergänzender Hinweis 1) Die Handschrift war vor 1842 Bestandteil von Karlsruhe, Landesbibl., Cod. Donaueschingen 189.
2) Eine ausführliche maschinenschriftliche Beschreibung von Wolfgang Runschke befindet sich in der Handschriftenabteilung der Badischen Landesbibliothek Karlsruhe.
3) Zur Unterscheidung von der neuzeitlichen Abschrift (Cod. Donaueschingen 111b) wird die Hs. jetzt als Cod. Donaueschingen 111a (= Barack Hs. 111) bezeichnet.
  Mitteilungen von Klaus Graf, Sine Nomine, Katrin Sturm
Wolfgang Runschke (Karlsruhe), Februar 2014

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