Aufbewahrungsort Berlin, Staatsbibl., mgq 165
Codex 265 Blätter
Beschreibstoff Papier
Inhalt Bl. 23r-24r = 'Tauler im Fegefeuer'
Bl. 143r-148r = Meister Eckhart: Predigt (Quint Nr. 1)
Bl. 197r-198r, 198v-202v = 'Paradisus animae', dt. (sünde-Version) (Be 6)
Blattgröße 210 x 140 mm
Entstehungszeit 2. Drittel 15. Jh. (Söller S. 54)
Schreibsprache elsäss. (Söller S. 54)
Schreibort s.u. Ergänzender Hinweis
Abbildung
  • Farb-Abbildung des Codex
  • Gnädinger S. 78 [= Bl. 23v]
  • Nemes S. 94 (Abb. 1) [= Bl. 8r]
Literatur
(Hinweis)
  • Hermann Degering, Kurzes Verzeichnis der germanischen Handschriften der Preußischen Staatsbibliothek II. Die Handschriften in Quartformat (Mitteilungen aus der Preußischen Staatsbibliothek VIII), Leipzig 1926 (Nachdruck Graz 1970), S. 29f. [online]
  • Hans Hornung, Daniel Sudermann als Handschriftensammler. Ein Beitrag zur Straßburger Bibliotheksgeschichte, Diss. (masch.) Tübingen 1956, S. 76-79. [online]
  • Bertram Söller, Der Traktat 'Paradisus animae' des Pseudo-Albertus Magnus im deutschen Spätmittelalter. Überlieferungsgeschichte - Wirkungsgeschichte - Textedition der vntugent-Version aus dem 15. Jahrhundert, Diss. (masch.) Würzburg 1987, S. 54.
  • Louise Gnädinger, Johannes Tauler. Lebenswelt und mystische Lehre, München 1993, S. 78, 450.
  • Thomas Lentes, 'Tauler im Fegefeuer' oder der Mystiker als Exempel. Formen der Mystik-Rezeption in 15. Jahrhundert. Mit einem Anhang zum Sterbeort Taulers und Textabdruck, in: Contemplata aliis tradere. Studien zum Verhältnis von Literatur und Spiritualität. Festschrift für Alois Maria Haas zum 60. Geburtstag, hg. von Claudia Brinker, Urs Herzog, Niklaus Largier, Paul Michel, Bern 1995, S. 111-155, hier S. 120f., 153-155.
  • Johannes Gottfried Mayer, Die 'Vulgata'-Fassung der Predigten Johannes Taulers. Von der handschriftlichen Überlieferung des 14. Jahrhunderts bis zu den ersten Drucken (Texte und Wissen 1), Würzburg 1999, S. 207 (Sigle B 7).
  • Rudolf Kilian Weigand, Predigen und Sammeln. Die Predigtanordnung in frühen Tauler-Handschriften, in: Studien zur deutschen Sprache und Literatur. Festschrift für Konrad Kunze zum 65. Geburtstag, hg. von Václav Bok, Ulla Williams und Werner Williams-Krapp (Studien zur Germanistik 10), Hamburg 2004, S. 114-155, hier S. 128f., 155.
  • Balázs J. Nemes, Der 'entstellte' Eckhart. Eckhart-Handschriften im Straßburger Dominikanerinnenkloster St. Nikolaus in undis, in: Schreiben und Lesen in der Stadt. Literaturbetrieb im spätmittelalterlichen Straßburg, hg. von Stephen Mossman, Nigel F. Palmer und Felix Heinzer (Kulturtopographie des alemannischen Raums 4), Berlin/Boston 2012, S. 39-98, bes. S. 77f., 94 (Abb. 1).
  • Christiane Krusenbaum-Verheugen, Figuren der Referenz. Untersuchungen zu Überlieferung und Komposition der 'Gottesfreundliteratur' in der Straßburger Johanniterkomturei zum 'Grünen Wörth' (Bibliotheca Germanica 58), Tübingen/Basel 2013, S. 236-240, 664 (Register).
  • Predigt im Kontext (PiK). Forschungsprojekt der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt: Handschriften. [online]
  • Eckhart Triebel, Meister Eckhart. Verzeichnis der Textzeugen. [online]
Archivbeschreibung Kurt Vogtherr (1935) 25 Bll.
Ergänzender Hinweis Die Hs. trägt eine mit Quarzlampe lesbare mittelalterliche Signatur des Dominikanerinnenklosters St. Nikolaus in undis in Straßburg und ist über eine der Schreiberhände mit einer anderen Hs. aus diesem Kloster verbunden. Offenbar ist die mittelalterliche Bibliotheksheimat zugleich der Entstehungsort der Handschrift (Hinweis von Balázs J. Nemes vom 4.11.2011).
  Mitteilungen von Balázs J. Nemes, Sine Nomine, Regina D. Schiewer, Eckhart Triebel
Daniel Könitz, Februar 2015

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