Aufbewahrungsort Wolfenbüttel, Herzog August Bibl., zu Cod. 19.26.9 Aug. 4°
Fragment 2 Doppelblätter + 9 Querstreifen eines Doppelblattes
Beschreibstoff Pergament
Inhalt Hartmann von Aue: 'Erec' (W) / 'Mitteldeutscher Erec' (früher: 'Wolfenbütteler Erec')
Blattgröße ca. <210-220> x 135-140 mm
Schriftraum ca. <170> x 100 mm
Spaltenzahl 1
Zeilenzahl <23>
Versgestaltung Verse nicht abgesetzt
Entstehungszeit Mitte / 3. Viertel 13. Jh. (Schneider S. 198)
Schreibsprache Hs. stammt "von einem der thüringisch-hessischen Schreibsprache folgenden niederdeutschen Schreiber"; "seine Heimat wird man am ehesten in (Elb)Ostfalen vermuten dürfen" (Klein [1988] S. 147; vgl. Klein [2007] S. 233).
Abbildung
  • Farb-Abbildung des Fragments
  • Milde (1978) nach S. 362
  • Milde (1982) nach S. 200
  • Nellmann (1982) nach S. 40 (Abb. 1-3)
  • Schneider Abb. 116
Literatur
  • Otto von Heinemann, Die Handschriften der Herzoglichen Bibliothek zu Wolfenbüttel, Zweite Abtheilung: Die Augusteischen Handschriften IV, Wolfenbüttel 1900 (Nachdruck unter dem Titel: Die Augusteischen Handschriften, Bd. 4: Codex Guelferbytanus 77.4 Augusteus 2° bis 34 Augusteus 4° [Kataloge der Herzog-August-Bibliothek Wolfenbüttel 7], Frankfurt a.M. 1966), S. 281 (Nr. 3206). [online]
  • Hansjürgen Linke, Epische Strukturen in der Dichtung Hartmanns von Aue. Untersuchungen zur Formkritik, Werkstruktur und Vortragsgliederung, München 1968, S. 171 (Nr. 3).
  • Wolfgang Milde, "daz ih minne an uch suche". Neue Wolfenbütteler Bruchstücke des Erec, in: Wolfenbütteler Beiträge 3 (1978), S. 43-58 (mit Teilabdruck).
  • Kurt Gärtner, Der Text der Wolfenbütteler Erec-Fragmente und seine Bedeutung für die Erec-Forschung, in: Beiträge zur Geschichte der deutschen Sprache und Literatur 104 (1982), S. 207-230, 359-430 (mit Abdruck).
  • Wolfgang Milde, Zur Kodikologie der neuen und alten Wolfenbütteler Erec-Fragmente und zum Umfang des darin überlieferten Erec-Textes, in: Beiträge zur Geschichte der deutschen Sprache und Literatur 104 (1982), S. 190-206 (mit Teilabdruck).
  • Eberhard Nellmann, Ein zweiter Erec-Roman? Zu den neugefundenen Wolfenbütteler Fragmenten, in: Zeitschrift für deutsche Philologie 101 (1982), S. 28-78, 436-441 (mit Teilabdruck und Berichtigung).
  • Albert Leitzmann (Hg.), Erec von Hartmann von Aue, hg. von A. L., fortgeführt von Ludwig Wolff. 6. Auflage besorgt von Christoph Cormeau und Kurt Gärtner (Altdeutsche Textbibliothek 39), Tübingen 1985, S. XIIf.
  • Karin Schneider, Gotische Schriften in deutscher Sprache, I. Vom späten 12. Jahrhundert bis um 1300, Text- und Tafelband, Wiesbaden 1987, S. 197-199.
  • Thomas Klein, Ermittlung, Darstellung und Deutung von Verbreitungstypen in der Handschriftenüberlieferung mittelhochdeutscher Epik, in: Deutsche Handschriften 1100-1400. Oxforder Kolloquium 1985, hg. von Volker Honemann und Nigel F. Palmer, Tübingen 1988, S. 110-167, hier S. 146-148.
  • Eberhard Nellmann, Rezension zu: Erec von Hartmann von Aue, hg. von Albert Leitzmann, fortgeführt von Ludwig Wolff, 6. Auflage besorgt von Christoph Cormeau und Kurt Gärtner (Altdeutsche Textbibliothek 39), Tübingen 1985, in: ZfdA 119 (1990), S. 239-248 (Kodikologische Erwägungen, Corrigenda zum Text).
  • Brigitte Edrich-Porzberg, Studien zur Überlieferung und Rezeption von Hartmanns Erec (Göppinger Arbeiten zur Germanistik 557), Göppingen 1994, bes. S. 21-23, 31-45.
  • Albert Leitzmann (Hg.), Erec von Hartmann von Aue. Mit einem Abdruck der neuen Wolfenbütteler und Zwettler Erec-Fragmente, hg. von A. L., fortgeführt von Ludwig Wolff. 7. Auflage besorgt von Kurt Gärtner (Altdeutsche Textbibliothek 39), Tübingen 2006, S. XIV-XVI, 299-305 (Teilabdruck).
  • Thomas Klein, Zur Sprache der Wolfenbütteler und Zwettler Erec-Fragmente und zur Herkunft des zweiten Erec-Romans, in: Edition und Sprachgeschichte. Baseler Fachtagung 2.-4. März 2005, hg. von Michael Stolz u.a. (Beihefte zu editio 26), Tübingen 2007, S. 229-255.
  Mitteilungen von Christian Heitzmann
September 2014

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