Aufbewahrungsort Tübingen, Universitätsbibl., Cod. Md 456
Codex
Inhalt Bl. 3r-52v = Johannes Meyer: 'Chronik der Generalmeister Predigerordens'
Bl. 56r-62r = Margareta Ursula von Masmünster: 'Geistliche Meerfahrt'
Bl. 81r-245r = Johannes Meyer: 'Buch der Reformacio Predigerordens' [Auswahl] (B2)
Entstehungszeit nach 1472 (Klostereintritt der Schreiberin Elisabeth Muntprat)
vor 1484 (Schenkung an das Augustinerchorfrauenstift Inzigkofen)
(nach Simone Mengis, Kap. 4.2)
Schreibort Dominikanerinnerkloster St. Katharina St. Gallen
Abbildung Farb-Abbildung des Codex
Literatur
(Hinweis)
  • Werner Fechter, Die Nürnberger Handschrift von Johannes Meyers 'Buch der Reformacio Predigerordens', in: ZfdA 110 (1981), S. 57-69, hier S. 57f.
  • Werner Fechter, Deutsche Handschriften des 15. und 16. Jahrhunderts aus der Bibliothek des ehemaligen Augustinerchorfrauenstifts Inzigkofen (Arbeiten zur Landeskunde Hohenzollerns 15), Sigmaringen 1997, S. 118-120 (Nr. 33).
  • Balázs J. Nemes, Dis buch ist iohannes schedelin. Die Handschriften eines Colmarer Bürgers aus der Mitte des 15. Jahrhunderts und ihre Verflechtungen mit dem Literaturangebot der Dominikanerobservanz, in: Kulturtopographie des deutschsprachigen Südwestens im späteren Mittelalter. Studien und Texte, hg. von Barbara Fleith und René Wetzel (Kulturtopographie des alemannischen Raums 1), Berlin/New York 2009, S. 157-214.
  • Balázs J. Nemes, Re-Skript und Re-Text – Wertlos und entstellt? Oder: Über die guten Seiten einer 'schlechten' Eckhart-Handschrift (Ein Fundbericht), in: Zeitschrift für deutsche Philologie 131 (2012), S. 73-102, hier S. 83.
  • Simone Mengis, Schreibende Frauen um 1500. Scriptorium und Bibliothek des Dominikanerinnenklosters St. Katharina St. Gallen (Scrinium Friburgense 28), Berlin/Boston 2013.
  • Sarah Glenn DeMaris (Hg.), Johannes Meyer, Das Amptbuch (Monumenta Ordinis Fratrum Praedicatorum Historica 31), Rom 2015, S. XXIX.
Ergänzender Hinweis Im Anschluss an Meyers Text findet man den Bericht über die Erhebung der Gebeine und die Wiederbeisetzung des hl. Vinzenz Ferrer in Vannes 1456. Diesen Bericht kannte man bis jetzt nur aus dieser Hs. (vgl. VL 2, Sp. 727). Man findet ihn aber auch in Colmar, Stadtbibl., Ms. CPC 280, und zwar am Ende der Ferrer-Vita.
  Mitteilungen von Klaus Graf, Sine Nomine
Balázs J. Nemes (Freiburg i. Br.) / Klaus Graf / rg, April 2015

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