Aufbewahrungsort Stuttgart, Landesbibl., Cod. theol. et phil. 4° 48
Codex 62 Blätter, es fehlen das äußere Doppelblatt der letzten erhaltenen Lage und eine weitere Lage.
Beschreibstoff Pergament
Blattgröße 188 x 134 mm
Datierung der Hs. 12. Jh., eher 1. Hälfte als später (Gärtner, S. 24)
Überlieferungstyp Lateinisch-deutscher Mischtext
Deutsche(r) Text(e)
Inhalt Williram von Ebersberg: 'Hoheliedkommentar' (St/M)
Glossenhandschrift (Bergmann/Stricker Nr. 875a)
Schrifttyp romanische Minuskel
Schriftraum 147 x 90 mm
Spaltenzahl 1
Zeilenzahl 25
Textgestaltung einspaltige Textfolge: Bibeltext, Kommentar und Versparaphrase abschnittweise durch herausgerückte Initialen abgesetzt
Abbildung S/W-Abbildung im Internet: Bl. 60v/61r
Literatur
  • Hans Ulrich Schmid, Nachträge zur Überlieferung von Willirams Paraphrase des Hohen Liedes, in: ZfdA 113 (1984), S. 229-234.
  • Kurt Gärtner, Zu den Handschriften mit dem deutschen Kommentarteil des Hoheliedkommentars Willirams von Ebersberg, in: Deutsche Handschriften 1100-1400. Oxforder Kolloquium 1985, hg. von Volker Honemann und Nigel F. Palmer, Tübingen 1988, S. 1-34, hier S. 24 (Nr. 18).
  • Ernst Hellgardt, Die deutschsprachigen Handschriften im 11. und 12. Jahrhundert. Bestand und Charakteristik im chronologischen Aufriß, in: Deutsche Handschriften 1100-1400. Oxforder Kolloquium 1985, hg. von Volker Honemann und Nigel F. Palmer, Tübingen 1988, S. 35-81, hier S. 61 (Nr. 97).
  • Rolf Bergmann und Stefanie Stricker unter Mitarbeit von Yvonne Goldammer und Claudia Wich-Reif, Katalog der althochdeutschen und altsächsischen Glossenhandschriften, Berlin/New York 2005, Bd. 4, S. 1674f. (Nr. 875a).
  • Niels Bohnert, Zur Textkritik von Willirams Kommentar des Hohen Liedes. Mit besonderer Berücksichtigung der Autorvarianten (Texte und Textgeschichte 56), Tübingen 2006, S. 15.
  • Rolf Bergmann (Hg.), Althochdeutsche und altsächsische Literatur, Berlin/Boston 2013, hier S. 518-528 ('Williram von Ebersberg', Michael Rupp).
Hellgardt Nr. 97
  Elke Krotz (Wien), März 2016

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