Aufbewahrungsort München, Hauptstaatsarchiv, Klosterliteralien Benediktbeuern 32
Codex 48 Blätter
Beschreibstoff Pergament
Inhalt 'Stiftsbüchlein von 1294', lat., darin dt:
'Benediktbeurer Rezeptar' [Bl. 17v-20v]
Blattgröße 180 x 125 mm
Schriftraum 143 x 90-95 mm
Spaltenzahl 1
Zeilenzahl 26
Entstehungszeit um 1300 (Schnell [FS Gärtner] S. 82)
Schreibsprache bair.-österr. (Schnell [Symposium] S. 252)
Schreibort Benediktbeuern (vgl. Schnell [FS Gärtner] S. 83)
Abbildung Hein S. 22 [= Bl. 17v]
Literatur
  • Hermann Fischer, Mittelhochdeutsche Receptare aus bayerischen Klöstern und ihre Heilpflanzen, in: Mitteilungen der Bayerischen Botanischen Gesellschaft zur Erforschung der heimischen Flora IV 6 (1926), S. 69-75 (mit Abdruck).
  • Wolfgang-Hagen Hein, Ein süddeutsches Rezept des Mittelalters, in: Zur Geschichte der Pharmazie 4 (1953), S. 21-23.
  • Gundolf Keil, Die mittellateinische Übersetzung vom Harntraktat des 'Bartholomäus'. Untersuchungen zur Wirkung der frühen deutschen Rezeptliteratur, in: Sudhoffs Archiv für Geschichte der Medizin und der Naturwissenschaften 47 (1963), S. 417-455, hier S. 435, Anm. 3.
  • Gert Mellbourn, Eine zweite Fassung des Benediktbeurer Rezeptars (British Library, Cod. Arundel 164) (Schriften des Deutschen Instituts. Universität Stockholm 19), Stockholm 1988, bes. S. 2f.
  • Bernhard Schnell, Das 'Benediktbeurer Rezeptar'. Nach dem ältesten Textzeugen kritisch herausgegeben, in: Magister et amicus. Festschrift für Kurt Gärtner zum 65. Geburtstag, hg. von Václav Bok und Frank Shaw, Wien 2003, S. 75-99.
  • Bernhard Schnell, Die deutsche Medizinliteratur im 13. Jahrhundert: Ein erster Überblick, in: Eine Epoche im Umbruch. Volkssprachliche Literalität 1200-1300. Cambridger Symposium 2001, hg. von Christa Bertelsmeier-Kierst und Christopher Young, Tübingen 2003, S. 249-265, hier S. 252f.
Ergänzender Hinweis Der Schreiber des 'Benediktbeurer Rezeptars' dürfte identisch sein mit dem Rubrikator in München, Staatsbibl., Clm 4595, Bl. 39v-40r.
  Dezember 2004