Aufbewahrungsort Aarau, Kantonsbibl., MsMurF 31a
Fragment einer Rolle 4 Quer- und 4 Längsstreifen, beidseitig beschrieben
Beschreibstoff Pergament
Inhalt 'Osterspiel von Muri'
Blattgröße ca. [1015 x 160] mm
Spaltenzahl 2
Versgestaltung Verse abgesetzt
Entstehungszeit 3. Viertel 13. Jh. (Schneider Textband S. 183)
Schreibsprache hochalem. (Zürcher Raum?) (Schneider Textband S. 183)
Abbildung
  • Farb-Abbildung des Fragments
  • Osterspiel von Muri (Vollfaks., farbig)
  • Vogt/Koch nach S. 266
  • Ranke (Das Osterspiel) Tafel I-VII
  • Schneider Tafelband Abb. 105
  • Heinzle Abb. 8
  • Bretscher-Gisiger/Gamper S. 55 (farbig)
  • Schulze S. 57 (Abb. 8)
Literatur
  • Friedrich Vogt und Max Koch, Geschichte der deutschen Literatur von den ältesten Zeiten bis zur Gegenwart, 4., neubearbeitete und vermehrte Auflage, Bd. 1, Leipzig/Wien 1920, nach S. 266.
  • Friedrich Ranke (Hg.), Das Osterspiel von Muri, nach den alten und neuen Fragmenten, Aarau 1944, S. 5-11, S. 26-62 (mit Abdruck).
  • Friedrich Ranke, Zum Osterspiel von Muri, in: ZfdA 80 (1944), S. 71-82 (mit Teilabdruck).
  • Das Osterspiel von Muri. Faksimiledruck der Fragmente und Rekonstruktion der Pergamentrolle. Hg. unter dem Patronat des Regierungsrates des Kantons Aargau, Basel 1967.
  • Johanne Autenrieth und Volker Schupp, Handschriften und Faksimileausgaben zur deutschen und lateinischen Literatur des Mittelalters. Ausstellungskatalog (Schriften der Universitätsbibliothek Freiburg i.Br. 4), Freiburg i.Br. 1981, S. 80f.
  • Rolf Bergmann, Überlieferung, Interpretation und literaturgeschichtliche Stellung des Osterspiels von Muri, in: Internationales Archiv für Sozialgeschichte der deutschen Literatur 9 (1984), S. 1-21, hier S. 7-9 (mit Rekonstruktion).
  • Inge Dahm, Aargauer Inkunabelkatalog (Aus der Aargauischen Kantonsbibliothek 2), Aarau u.a. 1985, S. 51-53.
  • Rolf Bergmann, Katalog der deutschsprachigen geistlichen Spiele und Marienklagen des Mittelalters (Veröffentlichungen der Kommission für Deutsche Literatur des Mittelalters der Bayerischen Akademie der Wissenschaften), München 1986, S. 37-39 (Nr. 2).
  • Karin Schneider, Gotische Schriften in deutscher Sprache, I. Vom späten 12. Jahrhundert bis um 1300, Text- und Tafelband, Wiesbaden 1987, Textband S. 183, Tafelband Abb. 105.
  • Joachim Heinzle, Vom hohen zum späten Mittelalter, Teil 2: Wandlungen und Neuansätze im 13. Jahrhundert (1220/30-1280/90) (Geschichte der deutschen Literatur von den Anfängen bis zum Beginn der Neuzeit II/2), 2., durchgesehene Auflage, Tübingen 1994, Abb. 8.
  • Charlotte Bretscher-Gisiger und Rudolf Gamper, Katalog der mittelalterlichen Handschriften der Klöster Muri und Hermetschwil, Dietikon-Zürich 2005, S. 109f. und S. 55. [online]
  • Ursula Schulze, Geistliche Spiele im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit. Von der liturgischen Feier zum Schauspiel. Eine Einführung, Berlin 2012, S. 56-60.
  • Norbert Kössinger, Gerollte Schrift. Mittelalterliche Texte auf Rotuli, in: Schriftträger - Textträger. Zur materialen Präsenz des Geschriebenen in frühen Gesellschaften, hg. von Annette Kehnel und Diamantis Panagiotopoulos (Materiale Textkulturen 6), Berlin/München/Boston 2014, S. 151-168, hier S. 157-170. [online]
Archivbeschreibung Ferdinand Vetter (1905) 3 Bll.
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Januar 2015

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