Aufbewahrungsort Karlsruhe, Landesbibl., Cod. Donaueschingen 115
Codex 164 Blätter
Beschreibstoff Pergament
Inhalt 'St. Georgener Predigten' (Streu23) [Bl. 1r-40v]
'Caecilia' (Verslegende) [Bl. 41r-96r]
'Die zwölf guten Menschen und der Jüngling' [Bl. 97r-97v]
'Fünfzehn Zeichen in der Geburtsnacht Christi' [Bl. 98r-101r]
'Sprüche der zwölf Anachoreten' [Bl. 101r-105v]
'Maria Magdalena' (Prosalegende) [Bl. 105v-142v, 154v-164r]
'Martha' (Prosalegende) [Bl. 142v-154v]
Blattgröße 155 x 105 mm
Schriftraum 115 x 75 mm
Spaltenzahl 1
Zeilenzahl 18-19
Entstehungszeit frühes 14. Jh. (Schneider S. 251)
Schreibsprache alem. (Schönbach S. 216)
Schreibort Dominikanerinnenkloster St. Katharinental bei Diessenhofen
Abbildung Farb-Abbildung des Codex
Literatur
  • Karl August Barack, Die Handschriften der Fürstlich-Fürstenbergischen Hofbibliothek zu Donaueschingen, Tübingen 1865 (Nachdruck Hildesheim/New York 1974), S. 115-117. [BSB online] [Google Books]
  • Anton Schönbach, Sant Cecilia, in: ZfdA 16 (1873), S. 165-223, 480 (mit Ausgabe der 'Cäcilia' nach einer Wiener Abschrift). [online]
  • Karin Morvay und Dagmar Grube, Bibliographie der deutschen Predigt des Mittelalters. Veröffentlichte Predigten (MTU 47), München 1974, S. 213 (T 223).
  • Werner Williams-Krapp, 'Maria Magdalena', in: 2VL 5 (1985), Sp. 1258-1264 + 2VL 11 (2004), Sp. 967f., hier Bd. 5, Sp. 1262.
  • Karin Schneider, Gotische Schriften in deutscher Sprache, I. Vom späten 12. Jahrhundert bis um 1300, Text- und Tafelband, Wiesbaden 1987, Textbd. S. 251.
  • Madeleine Boxler, "ich bin eine predigerin und appostlorin". Die deutschen Maria Magdalena-Legenden des Mittelalters (1300-1550). Untersuchungen und Texte (Deutsche Literatur von den Anfängen bis 1700, Bd. 22), Bern u.a. 1996, S. 216, 424 (zur Hs.), S. 424-440 (Abdruck Bl. 105v-142v + 154v-164r).
  • Hans-Jochen Schiewer, Uslesen. Das Weiterwirken mystischen Gedankenguts im Kontext dominikanischer Frauengemeinschaften, in: Deutsche Mystik im abendländischen Zusammenhang. Neu erschlossene Texte, neue methodische Ansätze, neue theoretische Konzepte. Kolloquium Kloster Fischingen 1998, hg. von Walter Haug und Wolfram Schneider-Lastin, Tübingen 2000, S. 581-603, hier S. 591. [online]
  • Kurt Otto Seidel, 'Die St. Georgener Predigten'. Untersuchungen zur Überlieferungs- und Textgeschichte (MTU 121), Tübingen 2003, S. 138.
  • Balázs J. Nemes, Dis buch ist iohannes schedelin. Die Handschriften eines Colmarer Bürgers aus der Mitte des 15. Jahrhunderts und ihre Verflechtungen mit dem Literaturangebot der Dominikanerobservanz, in: Kulturtopographie des deutschsprachigen Südwestens im späteren Mittelalter. Studien und Texte, hg. von Barbara Fleith und René Wetzel (Kulturtopographie des alemannischen Raums 1), Berlin/New York 2009, S. 157-214, hier S. 173, 175, 195.
  • Regina D. Schiewer und Kurt Otto Seidel (Hg.), Die St. Georgener Predigten (Deutsche Texte des Mittelalters 90), Berlin 2010, S. XLII.
  • Nicole Eichenberger und Christoph Mackert, Überarbeitung und Online-Publikation der Erschließungsergebnisse aus dem DFG-Projekt zur Neukatalogisierung der ehemals Donaueschinger Handschriften in der Badischen Landesbibliothek Karlsruhe, unter Mitarbeit von Ute Obhof sowie unter Einbeziehung von Vorarbeiten von Wolfgang Runschke und Sabine Lütkemeyer [Beschreibungen via Manuscripta Mediaevalia]. [online]
Archivbeschreibung Ludwig Pfannmüller (1913) 4 Bll.
Ergänzender Hinweis Zwei Hände; die eine schrieb auch Karlsruhe, Landesbibl., Cod. Donaueschingen 116 und Zürich, Zentralbibl., Cod. Rh. 99b.
  Mitteilungen von Sine Nomine
Michael Krug (Erlangen), Juni 2013

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