Aufbewahrungsort Salzburg, Stiftsbibl. Nonnberg, Cod. 23 D 8 (früher 23 B 19; 26 A* 1)
Codex 168 Blätter
Inhalt Bl. 1r-168r = 'Paulinische Briefe' (S)
Blattgröße 205 x 146-150 mm
Schriftraum ca. 150 x ca. 90 mm
Zeilenzahl 20-24
Besonderheiten In der Schlußschrift nennt sich ein Schreiber Martinus: Expliciunt epistole Pauli per manus et cetera / Anno domini M°CCC°LXXVI in die sancti Policarpi / Nomen scriptoris si tu cognoscere queris / MAR tibi sit prima TI secunda NUS que sit yma.
Entstehungszeit 1376 (vgl. Explicit)
Schreibsprache bair. (Vollmer S. 8); mittelbair. (Salzburg ?) (Zai S. 44f.)
Literatur
(Hinweis)
  • Hans Vollmer (Hg.), Verdeutschung der Paulinischen Briefe von den ersten Anfängen bis Luther. Beiträge zu ihrer Geschichte (Bibel und deutsche Kultur IV), Potsdam 1934, S. 6, 8 (zur Hs.), S. 128f. (Abdruck des Textes Bl. 1r-3r), S. 129-228 (Varianten und Explicit).
  • Walter Zai, Zur deutschen Uebersetzung der Paulusbriefe des XIV. Jahrhunderts. Untersuchungen über den Text in Cod. Chart. A 21 der Herzoglichen Bibliothek Gotha und in 23 B 19 der Stiftsbibliothek auf dem Nonnberg in Salzburg. Diss. (Freiburg/Schweiz), Luzern 1942, S. 2f.
  • Heimo Reinitzer, 'Paulinische Briefe', in: 2VL 7 (1989), Sp. 374-376 + 2VL 11 (2004), Sp. 1172, hier Bd. 7, Sp. 374f. und Bd. 11, Sp. 1172.
  • Gerold Hayer und Manuel Schwembacher unter Mitarbeit von Friedrich Adomeit und Susanne Lang, Die mittelalterlichen Handschriften des Stiftes Nonnberg in Salzburg (Österreichische Akademie der Wissenschaften, phil.-hist. Klasse, Denkschriften 501; Veröffentlichungen zum Schrift- und Buchwesen des Mittelalters II,7). Wien 2018, S. 178-181. [online]
Archivbeschreibung Richard Newald (1926) 4 Bll.
Ergänzender Hinweis 1) Die Nonnberger Handschriften wurden im 20. Jh. mehrfach umsigniert. In der Schlagzeile angeführt werden - soweit bekannt - die heute gültige Signatur sowie in runden Klammern die in den Jahren 1935 und 1926 (vgl. die Archivbeschreibungen) gültigen Signaturen; weitere in der Sekundärliteratur verzeichnete Signaturen werden nur bei den bibliographischen Angaben genannt.
2) Die alte Signatur "26 A* 1" wurde nach Feststellung von Gerold Hayer zweimal vergeben, vgl. Salzburg, Stiftsbibl. Nonnberg, Cod. 23 B 24 (Februar 2013).
  Mitteilungen von Gerold Hayer, Gisela Kornrumpf
Michael Krug (Erlangen) / Christine Glaßner (Wien), März 2018