Aufbewahrungsort Hohenfurt / Vyšší Brod (Böhmen), Stiftsbibl., Ms. 65
Codex 18 Blätter
Beschreibstoff Papier
Inhalt 'Österreichisches Landrecht', Fassung I (H)
Entstehungszeit 15. Jh. (Hasenöhrl S. 1, Pavel S. 262)
Literatur
(Hinweis)
  • Johann Peter Ludewig (Hg.), Reliquiae manuscriptorum omnis aevi diplomatum ac monumentorum ineditorum adhuc, Bd. 4, Frankfurt a.M. 1722 [s.u. Ergänzender Hinweis]. [online]
  • Victor Hasenöhrl, Österreichisches Landesrecht im 13. und 14. Jahrhundert. Ein Beitrag zur deutschen Rechtsgeschichte, Wien 1867, S. 1f. (Nr. 1, Beschreibung), 19, 22f. (Tabelle A), 236-263 (Ausgabe der Fassung I unter Zugrundelegung auch dieser Hs.). [online]
  • Raphael Pavel, Beschreibung der im Stifte Hohenfurt befindlichen Handschriften, in: Die Handschriften-Verzeichnisse der Cistercienser-Stifte, Bd. 2 (Xenia Bernardina II,2), Wien 1891, S. 165-461, hier S. 262. [online]
  • Sigmund Adler, Ueber die Schönkirchner Handschrift des österreichischen Landesrechts (Sitzungsberichte der phil.-hist. Klasse der kaiserl. Akademie der Wissenschaften, Bd. 126, III. Abhandlung), Wien 1892 [s.u. Ergänzender Hinweis]. [online]
  • Ernst Freih. v. Schwind und Alphons Dopsch (Hg.), Ausgewählte Urkunden zur Verfassungs-Geschichte der deutsch-österreichischen Erblande im Mittelalter, Innsbruck 1895, S. 55-73 (Nr. 34, 'Österreichisches Landrecht', Fassung I, mit den Lesarten dieser Hs.). [online]
  • Gustav Homeyer, Die deutschen Rechtsbücher des Mittelalters und ihre Handschriften. Neu bearbeitet von Conrad Borchling, Karl August Eckhardt und Julius von Gierke, Zweite Abteilung: Verzeichnis der Handschriften, bearbeitet von Conrad Borchling und Julius von Gierke, Weimar 1931, S. 163 (Nr. 722).
Archivbeschreibung vorhanden
Ergänzender Hinweis Von den erhaltenen Hss. des 'Österreichischen Landrechts' könnte allenfalls die Hohenfurter Hs. (H) mit der Hs. einer Bibliothek (der Hofbibliothek?) in Wien identisch sein, die Ludewigs Abdruck (D) zugrunde liegt: s. dort S. 3-23 (Nr. I) und Praefatio S. 3-6; doch handelte es sich eher um einen noch nicht wiedergefundenen, eng mit H verwandten Codex. Vgl. Hasenöhrl S. 5f. (Nr. 4).
Zu einer Abschrift des Textes aus dem 16. oder 17. Jahrhundert in Wien  (jetzt St. Pölten), die noch enger mit dem Ludewigschen Text übereinstimmt, vgl. Adler (1892).
  Gisela Kornrumpf (München), September 2011