Aufbewahrungsort Berlin, Staatsbibl., mgf 692
Codex II + 123 + I Blätter
Beschreibstoff Papier
Inhalt Konrad von Ammenhausen: 'Schachzabelbuch' (Backes/Geiss Nr. 10)
Blattgröße 300 x 205 mm
Schriftraum 235 x 160 mm
Spaltenzahl 2
Zeilenzahl 42-49
Versgestaltung Verse abgesetzt
Besonderheiten Geschrieben vom Ulmer Goldschmied und Münzmeister Nikolaus Stocker (vgl. Bl. 122vb)
Entstehungszeit 1413 (Bl. 1r, 123r)
Schreibsprache schwäb. (Backes/Geiss S. 435)
Abbildung Aderlaß und Seelentrost S. 180 [= Bl. 122v/123r (in Farbe)]
Literatur
  • Ferdinand Vetter (Hg.), Das Schachzabelbuch Kunrats von Ammenhausen, Mönchs und Leutpriesters zu Stein am Rhein. Nebst den Schachbüchern des Jakob von Cessole und des Jakob Mennel (Bibliothek älterer Schriftwerke der deutschen Schweiz, Ergänzungsband 7), Frauenfeld 1892, Tabelle nach S. LII (Nr. 11). [online]
  • Hermann Degering, Kurzes Verzeichnis der germanischen Handschriften der Preußischen Staatsbibliothek I. Die Handschriften in Folioformat (Mitteilungen aus der Preußischen Staatsbibliothek VII), Leipzig 1925 (Nachdruck Graz 1970), S. 76. [online]
  • Martina Backes und Jürgen Geiß, Zwei neue Fragmente des 'Schachzabelbuchs' Konrads von Ammenhausen. Mit einer revidierten Liste der Textzeugen, in: ZfdA 125 (1996), S. 419-447, hier S. 435 (Nr. 10).
  • Aderlaß und Seelentrost. Die Überlieferung deutscher Texte im Spiegel Berliner Handschriften und Inkunabeln, hg. von Peter Jörg Becker und Eef Overgaauw (Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz. Ausstellungskataloge N.F. 48), Mainz 2003, S. 179-181 (Nr. 89) [Renate Schipke].
  • Oliver Plessow unter Mitwirkung von Volker Honemann und Mareike Temmen, Mittelalterliche Schachzabelbücher zwischen Spielsymbolik und Wertevermittlung. Der Schachtraktat des Jacobus de Cessolis im Kontext spätmittelalterlicher Rezeption (Symbolische Kommunikation und gesellschaftliche Wertesysteme. Schriftenreihe des Sonderforschungsbereichs 496, Bd. 12), Münster 2007, S. 388.
Archivbeschreibung ---
  März 2009