Aufbewahrungsort Berlin, Staatl. Museen - Kupferstichkabinett, Cod. 78 A 13 (früher Hs. 99)
Codex 136 Blätter
Beschreibstoff Papier
Inhalt Hans Mair von Nördlingen: 'Buch von Troja' (B)
Blattgröße 280 x 210 mm
Schriftraum 190 x 120 mm
Spaltenzahl 1
Zeilenzahl 33-36
Besonderheiten 67 aquarellierte Federzeichnungen; Schreibernennung auf Bl. 135r: Konrad Segenschmid (s.u. Ergänzender Hinweis)
Entstehungszeit 1464 (Bl. 135r)
Schreibsprache schwäb.-alem. (Behrend); bair. (Alfen/Fochler/Lienert S. 72)
Abbildung
  • Lehmann-Haupt Abb. 41 [= Bl. ?]
  • Wescher S. 209 [= Bl. 4v]
Literatur
  • Hellmut Lehmann-Haupt, Schwäbische Federzeichnungen. Studien zur Buchillustration Augsburgs im XV. Jahrhundert, Berlin/Leipzig 1929, S. 93f., 222 mit Abb. 41.
  • Paul Wescher, Beschreibendes Verzeichnis der Miniaturen - Handschriften und Einzelblätter - des Kupferstichkabinetts der Staatlichen Museen Berlin, Leipzig 1931, S. 209f.
  • Karin Schneider, Der 'Trojanische Krieg' im späten Mittelalter. Deutsche Trojaromane des 15. Jahrhunderts (Philologische Studien und Quellen 40), Berlin 1968, S. 12.
  • Hans-Josef Dreckmann, Das 'Buch von Troja' von Hans Mair. Kritische Textausgabe und Untersuchung, München 1970, S. 236.
  • Jörg Jungmayr, Beschreibendes Verzeichnis der deutschen Handschriften im Kupferstichkabinett Stiftung Preußischer Kulturbesitz, masch. Magisterarbeit, Berlin 1975, S. 131-141.
  • Klemens Alfen, Petra Fochler und Elisabeth Lienert, Deutsche Trojatexte des 12. bis 16. Jahrhunderts. Repertorium, in: Die deutsche Trojaliteratur des Mittelalters und der Frühen Neuzeit. Materialien und Untersuchungen, hg. von Horst Brunner (Wissensliteratur im Mittelalter 3), Wiesbaden 1990, S. 7-197, hier S. 72.
  • Rainer Meisch, Troja und die Reichsstadt Nördlingen. Studien zum 'Buch von Troja' (1390/92) des Hans Mair (Wissensliteratur im Mittelalter 18), Wiesbaden 1994, S. 267, 300.
  • Marburger Repertorium zur Übersetzungsliteratur im deutschen Frühhumanismus. [online]
Archivbeschreibung Fritz Behrend (1917) 2 Bll.
Ergänzender Hinweis Vom gleichen namentlich bekannten Schreiber stammt die Handschrift Karlsruhe, Landesbibl., Cod. Donaueschingen 482; da diese auf 1465 und 1466 datierte Hs. exakt die gleiche Blattgröße aufweist und mit einer alten Blattzählung (137 bis 175) direkt an die Zählung der Berliner Handschrift anschließt, ist es sehr wahrscheinlich, daß die Berliner und die Karlsruher Handschrift früher éinen Codex gebildet haben.
  Jürgen Wolf, August 2010