Aufbewahrungsort Berlin, Staatsbibl., mgq 1880
[früher Wernigerode, Fürstl. Stolbergische Bibl., Cod. Za 88]
Codex 182 Blätter (aus zwei Teilen zusammengebunden: 1r-94v und 95r-182v)
Beschreibstoff Papier
Inhalt Bl. 2ra-32vb, 49ra-89vc = 'Liber ordinis rerum' (B2)
Bl. 33ra-rb = Alphabetisches Glossar, lat.-dt.
Bl. 36r-48v = AdverbialGlossar, lat.-dt.
Bl. 90r-94v = Lat. Stichwörter mit Übersetzung ins Nd.
Bl. 95r-182v = Lat. Hexameter mit dt. Interlinearglossen und Wortlisten
Blattgröße 215 x 155 mm
Besonderheiten Schreibernennung Bl. 182v: per me magistrum macharium buchsagk in studio Erfordensi
Entstehungszeit 1457 (vgl. 32vb); 1470 (vgl. Bl. 182v)
Schreibsprache ostmd. (Schmitt S. XX)
Literatur
(Hinweis)
  • Ernst Förstemann, Die Gräflich Stolbergische Bibliothek zu Wernigerode, Nordhausen 1866, S. 101. [online]
  • Joseph Theele, Die Handschriften des Benediktinerklosters S. Petri zu Erfurt. Ein bibliotheksgeschichtlicher Rekonstruktionsversuch (Zentralblatt für Bibliothekswesen. Beiheft 48), Leipzig 1920, S. 199f. (Nr. 264). [online]
  • Peter Schmitt (Hg.), 'Liber ordinis rerum' (Esse-Essencia-Glossar), Bd. I: Einleitung, Text (Texte und Textgeschichte 5/1), Tübingen 1983, S. XXf.
  • Peter Jörg Becker, Verzeichnis der an Degering anschließenden Ms. germ. quart-Handschriften in der damaligen SBPK (masch.), Berlin 1986-1989. [online]
Archivbeschreibung Otto Neuendorff (1931) 8 Bll. (unter dem früheren Aufbwahrungsort)
Ergänzender Hinweis Die bislang unbekannte Identität der ehemals Wernigeröder Handschrift mit dem Berliner mgq 1880 wurde von Anette Löffler (Berlin) und Brigitte Pfeil (Leipzig) festgestellt.
  September 2009