Aufbewahrungsort Darmstadt, Universitäts- und Landesbibl., Hs. 3717
[früher München, Reichsarchiv, ohne Sign. (1)]
Codex noch 116 Blätter
Beschreibstoff Papier
Inhalt Konrad von Ammenhausen: 'Schachzabelbuch' (Backes/Geiss Nr. 20)
Blattgröße 290 x 215 mm
Schriftraum 220 x 160 mm
Spaltenzahl 2
Zeilenzahl 44-45
Versgestaltung Verse abgesetzt
Besonderheiten Raum für Illustrationen ausgespart
Entstehungszeit Mitte 15. Jh. oder bald danach (Staub/Sänger S. 151); 2. Hälfte 15. Jh. (Backes/Geiss S. 439); 3. Viertel 15. Jh. (Plessow u.a. S. 390)
Schreibsprache niederalem. mit elsäss. Einsprengseln (Backes/Geiss S. 439)
Abbildung ---
Literatur
  • Ludwig Götze, Die archivalischen Sammlungen auf Schloss Miltenberg in Bayern, in: Archivalische Zeitschrift 2 (1877), S. 146-203, hier S. 202 (Nr. 4). [online]
  • Peter P. Albert, Eine bisher unbekannt gebliebene Handschrift Konrads von Ammenhausen, in: Alemannia 31 (1903), S. 171-174. [online]
  • Gerard F. Schmidt, Konrad von Ammenhausen, in: 2VL 5 (1985), Sp. 136-139 + 2VL 11 (2004), Sp. 876, hier Bd. 5, Sp. 137.
  • Kurt Hans Staub und Thomas Sänger, Deutsche und niederländische Handschriften. Mit Ausnahme der Gebetbuchhandschriften (Die Handschriften der Hessischen Landes- und Hochschulbibliothek Darmstadt 6), Wiesbaden 1991, S. 151f. (Nr. 105). [online]
  • Martina Backes und Jürgen Geiß, Zwei neue Fragmente des 'Schachzabelbuchs' Konrads von Ammenhausen. Mit einer revidierten Liste der Textzeugen, in: ZfdA 125 (1996), S. 419-447, hier S. 439 (Nr. 20).
  • Oliver Plessow unter Mitwirkung von Volker Honemann und Mareike Temmen, Mittelalterliche Schachzabelbücher zwischen Spielsymbolik und Wertevermittlung. Der Schachtraktat des Jacobus de Cessolis im Kontext spätmittelalterlicher Rezeption (Symbolische Kommunikation und gesellschaftliche Wertesysteme. Schriftenreihe des Sonderforschungsbereichs 496, Bd. 12), Münster 2007, S. 390f.
Archivbeschreibung ---
  März 2009