Aufbewahrungsort Salzburg, Stiftsbibl. Nonnberg, Cod. 23 D 3 (früher 23 B 21; 26 A 15)
Codex 217 Blätter
Beschreibstoff Papier
Inhalt Bl. 1r-77v = Evangelien
Bl. 78r-121r = Heinrich von St. Gallen: 'Passionstraktat'
Bl. 122r-154v = 'Tundalus' (K1)
Bl. 156r-187r = 'Zehn Gebote'
Bl. 187r-215v = Thomas Peuntner: 'Kunst des heilsamen Sterbens'
Blattgröße 212 x 143 mm
Schriftraum 153-164 x 94-100 mm
Spaltenzahl 1
Zeilenzahl 22-28
Entstehungszeit 1473 (vgl. Bl. 154v)
Schreibsprache österr. (Newald)
Literatur
(in Auswahl)
  • Kurt Ruh, Der Passionstraktat des Heinrich von St. Gallen, Thayngen 1940, S. XVII (Nr. 62) [mit der Signatur "26 A 15"].
  • Kurt Ruh, Studien über Heinrich von St. Gallen und den "Extendit manum"-Passionstraktat, in: Zeitschrift für Schweizerische Kirchengeschichte 47 (1953), S. 210-230, 241-278, hier S. 219 (Nr. 123) [mit der Signatur "23 B 21"]. [S. 210ff. online] [S. 241ff. online]
  • Rainer Rudolf (Hg.), Thomas Peuntners "Kunst des heilsamen Sterbens" nach den Handschriften der Österr. Nationalbibliothek, untersucht und hg. von R. R. (Texte des späten Mittelalters 2), Wien 1956 (ohne diese Hs.).
  • Nigel F. Palmer, 'Visio Tnugdali'. The German and Dutch Translations and their Circulation in the Later Middle Ages (MTU 76), München 1982, S. 352f.
  • Bernhard Schnell, Thomas Peuntner, 'Büchlein von der Liebhabung Gottes'. Edition und Untersuchungen (MTU 81), München 1984, S. 13.
  • Nigel F. Palmer, 'Tundalus', in: 2VL 9 (1995), Sp. 1142-1146, hier Sp. 1146.
  • Gerold Hayer und Manuel Schwembacher unter Mitarbeit von Friedrich Adomeit und Susanne Lang, Die mittelalterlichen Handschriften des Stiftes Nonnberg in Salzburg (Österreichische Akademie der Wissenschaften, phil.-hist. Klasse, Denkschriften 501; Veröffentlichungen zum Schrift- und Buchwesen des Mittelalters II,7). Wien 2018, S. 167-169. [online]
Archivbeschreibung Richard Newald (1926) 5 Bll.
Ergänzender Hinweis Die Nonnberger Handschriften wurden im 20. Jh. mehrfach umsigniert. In der Schlagzeile angeführt werden - soweit bekannt - die heute gültige Signatur sowie in runden Klammern die in den Jahren 1935 und 1926 (vgl. die Archivbeschreibungen) gültigen Signaturen; weitere in der Sekundärliteratur verzeichnete Signaturen werden nur bei den bibliographischen Angaben genannt.
  Gisela Kornrumpf (München), März 2018

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