Handschriftencensus

Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz Philipps-Universität Marburg

Eine Bestandsaufnahme der handschriftlichen Überlieferung deutschsprachiger Texte des Mittelalters

Handschriftenbeschreibung 21140

Aufbewahrungsort | Inhalt | Kodikologie | Forschungsliteratur

Aufbewahrungsort 

InstitutionArtUmfang
Nürnberg, Germanisches Nationalmuseum, Bibliothek, Hs. 42600FragmentOberer Teil der inneren Spalte eines Blattes

Inhalt 

Stricker: Kleinere Reimpaardichtung (r)

Kodikologie 

BeschreibstoffPergament
Blattgröße[185 x 90] mm
Schriftraum<185 x 140>
Spaltenzahl<2>
Zeilenzahl[31]
VersgestaltungVerse abgesetzt
BesonderheitenZeitgenössische Blattzählung in roter Tinte mittig zwischen erster und zweiter Spalte auf dem oberen Blattrand
Entstehungszeit15. Jh. (Kurras S. 171)
Schreibsprachebair.-österr. (Kurras S. 171)

Forschungsliteratur 

AbbildungenFarb-Abbildung des Fragments
Literatur
  • Julius Zacher, Bruchstücke aus der Samlung des Freiherrn von Hardenberg II, in: Zeitschrift für deutsche Philologie 11 (1880), S. 416-441, hier S. 434f. (mit Abdruck). [online]
  • Carl von Kraus (Hg.), Mittelhochdeutsches Übungsbuch, 2. vermehrte und geänderte Auflage (Germanische Bibliothek I,III,2), Heidelberg 1926, S. 284.
  • Wolfgang Wilfried Moelleken (Hg.), Die Kleindichtung des Strickers, Bd. I: Einleitender Teil und Gedicht Nr. 1-10 (Göppinger Arbeiten zur Germanistik 107/I), Göppingen 1973, S. XXXVI.
  • Lotte Kurras, Die deutschen mittelalterlichen Handschriften, Erster Teil: Die literarischen und religiösen Handschriften. Anhang: Die Hardenbergschen Fragmente (Kataloge des Germanischen Nationalmuseums Nürnberg 1,1), Wiesbaden 1974, S. 171. [online]
  • Franz-Josef Holznagel, Die Koblenzer Stricker-Fragmente (Landeshauptarchiv, Best. 701 Nr. 385, Bl. 1 und 2). Mit einer aktualisierten Liste der Stricker-Siglen, in: ZfdA 140 (2011), S. 141-169, hier S. 169.
Archivbeschreibung---
Ergänzender HinweisDie Zusammengehörigkeit des Fragments mit Gotha, Forschungsbibl. der Universität Erfurt, Cod. Memb. II 227 und Nürnberg, Stadtbibl., Fragm. germ. 13 wurde von Lara Schwanitz (Marburg/Kiel) im März 2019 und mit Unterstützung von Cornelia Hopf (Gotha) und Christine Sauer (Nürnberg) festgestellt. Eine Publikation in der ZfdA ist in Vorbereitung.
Lara Schwanitz, März 2019