Handschriften­census

Eine Bestandsaufnahme der handschriftlichen Über­lieferung deutschsprachiger Texte des Mittelalters

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Akademievorhaben Handschriftencensus

HSC-Neuigkeiten

17. März 2026
Katalog der deutschsprachigen illustrierten Handschriften des Mittelalters

Neu erschienen:
Katalog der deutschsprachigen illustrierten Handschriften des Mittelalters, begonnen von Hella Frühmorgen-Voss und Norbert H. Ott, hg. von Kristina Freienhagen-Baumgardt, Alisa Neumann, Pia Rudolph und Nicola Zotz, Bd. 12,1 (Tugend- und Lastertraktate - Thomasin von Zerklaere, 'Der Welsche Gast'), München 2026.

Die Lieferung enthält Beschreibungen und Farbabbildungen zu den Stoffgruppen 131 bis 134.

Der Hand­schriften­census ist eine Online-Datenbank zu sämtlichen deutsch­sprachigen Hand­schriften des Mittelalters (750-1520) weltweit. Er vereint basale Informationen zu Personen, Werken und ihrer Überlieferung. Darüber hinaus bietet er zu jedem Textzeugen eine überlieferungsgeschichtlich einschlägige Literaturauswahl und den Zugang zu Digitalisaten. Der Handschriftencensus versteht sich als zentrale Anlaufstelle zum Verzeichnen von Handschriften in ihren vielfältigen Ausprägungen, ihrer Datierung, Provenienz und ihrer inhaltlichen Ausrichtung, er ist außerdem ein professionelles Instrument für die wissenschaftliche Erforschung deutschsprachiger Schriftzeugnisse der Vergangenheit.

Seit 2017 ist der Handschriftencensus ein Vorhaben der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz. Gefördert von Bund und Ländern im Rahmen des Akademienprogramms der Union der Deutschen Akademien der Wissenschaften.