Handschriftencensus

Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz Philipps-Universität Marburg

Eine Bestandsaufnahme der handschriftlichen Überlieferung deutschsprachiger Texte des Mittelalters

Paderborner Repertorium der deutschsprachigen Textüberlieferung des 8. bis 12. Jahrhunderts

Das 'Paderborner Repertorium der deutschsprachigen Textüberlieferung des 8. bis 12. Jahrhunderts' verzeichnet in Form eines beschreibenden Katalogs deutschsprachige Handschriften des 8. bis 12. Jahrhunderts (ausgenommen Einzelurkunden, Minimaleinträge und Einzelwörter in lateinischen Handschriften und Namenüberlieferung sowie Überlieferung auf Münzen, Inschriften und frühneuzeitlichen Abschriften und Drucken).

Die Beschreibungen wurden von einer Arbeitsgruppe am Institut für Germanistik der Universität Wien erarbeitet. Für die Handschriften des 8. bis 10. Jahrhunderts wurden neue Katalogisate erstellt. Bei den Handschriften des 11. und 12. Jahrhunderts konnte auf die grundlegenden und umfangreichen Vorarbeiten von Ernst Hellgardt (LMU München) zurückgegriffen werden. Das Projekt, das von Stephan Müller (Universität Wien, bis SS 2010 Universität Paderborn) geleitet wurde, wurde von der Fritz Thyssen Stiftung für Wissenschaftsförderung gefördert. Zur Wiener Arbeitsgruppe gehörten Norbert Kössinger, Elke Krotz und Stephan Müller sowie kooperierend und beratend Ernst Hellgardt.

Seit Mai 2007 wurden die Beschreibungen der Handschriften aufbereitet und sukzessive ins Netz gestellt. Die Datensätze des PR sind seit September 2020 vollständig in den HSC integriert und werden von ihm fortgeführt.

Publikationen

Elke Krotz und Stephan Müller, Das Paderborner Repertorium der deutschsprachigen Textüberlieferung des 8. bis 12. Jahrhunderts, in: ZfdA 137 (2008), S. 274f. [online]