Handschriftencensus

Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz Philipps-Universität Marburg

Eine Bestandsaufnahme der handschriftlichen Überlieferung deutschsprachiger Texte des Mittelalters

Handschriftenbeschreibung 10183

Aufbewahrungsort | Inhalt | Kodikologie | Forschungsliteratur

Aufbewahrungsort 

InstitutionArtUmfang
München, Staatsbibl., Cgm 5133Codex34 Blätter

Inhalt 

medizinische Sammelhandschrift, darin:

Bl. 1r-10r = medizinisch-pharmazeutisches Glossar (lat.-dt.)
Bl. 10r = pharmazeutische Gewichte
Bl. 10v = Rezepte
Bl. 11r-29v = Pflanzenglossar (lat.-dt.)
Bl. 30r-34v = Wundarzneirezepte
Bl. 32r-33r = Ortolf von Baierland: 'Arzneibuch' (Auszüge) (M32)

Kodikologie 

BeschreibstoffPapier
Blattgröße143-145 x 108 mm
Schriftraum100 x 70-72 mm
Spaltenzahl1
Zeilenzahl20-23
Besonderheitenungebunden in Papierdoppelblatt und blauem Pappumschlag (Schneider S. 472)
Entstehungszeit2. Hälte 15. Jh. (Schneider S. 472)
Schreibsprachebair. (Schneider S. 472)

Forschungsliteratur 

Abbildungen---
Literatur
  • Karin Schneider, Die deutschen Handschriften der Bayerischen Staatsbibliothek München. Die mittelalterlichen Handschriften aus Cgm 4001-5247 (Catalogus codicum manu scriptorum Bibliothecae Monacensis V,7), Wiesbaden 1996, S. 472f. [online]
  • Ortrun Riha (Hg.), Das Arzneibuch Ortolfs von Baierland. Auf der Grundlage der Arbeit des von Gundolf Keil geleiteten Teilprojekts des SFB 226 'Wissensvermittelnde und wissensorganisierende Literatur im Mittelalter' zum Druck gebracht, eingeleitet und kommentiert von O. R. (Wissensliteratur im Mittelalter 50), Wiesbaden 2014, S. 28.
  • Bernhard Schnell, Zur Text- und Überlieferungsgeschichte des 'Arzneibuchs' Ortolfs von Baierland, in: Überlieferungsgeschichte transdisziplinär. Neue Perspektiven auf ein germanistisches Forschungsparadigma. In Verbindung mit Horst Brunner und Freimut Löser hg. von Dorothea Klein (Wissensliteratur im Mittelalter 52), Wiesbaden 2016, S. 43-68, hier S. 60 (M32).
Archivbeschreibungvorhanden
Mitteilungen von Sine Nomine
Teresa Reinhild Küppers, Oktober 2018