Handschriftencensus

Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz Philipps-Universität Marburg

Eine Bestandsaufnahme der handschriftlichen Überlieferung deutschsprachiger Texte des Mittelalters

Handschriftenbeschreibung 1526

Aufbewahrungsort | Inhalt | Kodikologie | Forschungsliteratur

Aufbewahrungsort 

InstitutionArtUmfang
Bern, Burgerbibl., Cod. 722,5 [verschollen]Fragment1 Blatt

Inhalt 

'Schwabenspiegel' (Oppitz Nr. 216)

Kodikologie 

BeschreibstoffPergament
BlattgrößeQuart (Hagen, Catalogus S. 514)
Schriftraumnicht feststellbar
Spaltenzahl2
Zeilenzahlnicht feststellbar
BesonderheitenAuf der Vorderseite die Zahl CXLI.
Entstehungszeit13./14. Jh. (Hagen, Altdeutsches S. 302)
Schreibsprache(west)alem. (Bertelsmeier-Kierst S. 192)

Forschungsliteratur 

Abbildungen---
Literatur
  • Hermann Hagen, Altdeutsches aus Schweizer Bibliotheken, in: Germanistische Studien II. Supplement zur Germania (1875), S. 274-304, hier S. 302-304 (mit Abdruck) [online]
  • Hermann Hagen, Catalogus codicum Bernensium (Bibliotheca Bongarsiana), Bern 1875, S. 514 [online]
  • Ludwig Ritter von Rockinger, Berichte über die Untersuchung von Handschriften des sogenannten Schwabenspiegels VIII (Sitzungsberichte der phil.-hist. Classe der kaiserl. Akademie der Wissenschaften, Bd. 118, X. Abhandlung), Wien 1889, S. 61 (Nr. 44) [online]
  • Gustav Homeyer, Die deutschen Rechtsbücher des Mittelalters und ihre Handschriften. Neu bearbeitet von Conrad Borchling, Karl August Eckhardt und Julius von Gierke, Zweite Abteilung: Verzeichnis der Handschriften, bearbeitet von Conrad Borchling und Julius von Gierke, Weimar 1931, S. 31f. (Nr. 152)
  • Ulrich-Dieter Oppitz, Deutsche Rechtsbücher des Mittelalters, Bd. II: Beschreibung der Handschriften, Köln/Wien 1990, S. 396 (Nr. 216)
  • Christa Bertelsmeier-Kierst, Kommunikation und Herrschaft. Zum volkssprachlichen Verschriftlichungsprozeß des Rechts im 13. Jahrhundert (ZfdA. Beiheft 9), Stuttgart 2008, S. 192
Archivbeschreibung---
Ergänzender Hinweis1) Die Größenangabe "160 x 90" bei Oppitz (S. 396) bezieht sich auf die ungefähren Maße des Trägerbandes; das verschollene Fragment könnte daher etwa 200 x 160 mm groß gewesen sein.
2) Nach Auskunft von Florian Mittenhuber (Burgerbibliothek Bern) vom Februar 2014 konnte das verschollene Fragment auch bei einer erneuten Nachschau in der Fragmentensammlung nicht wiedergefunden werden.
Mitteilungen von Ulrich-Dieter Oppitz
Februar 2014