Handschriftencensus

Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz Philipps-Universität Marburg

Eine Bestandsaufnahme der handschriftlichen Überlieferung deutschsprachiger Texte des Mittelalters

Handschriftenbeschreibung 16197

Aufbewahrungsort | Inhalt | Kodikologie | Forschungsliteratur

Aufbewahrungsort 

InstitutionArtUmfang
Lübeck, Stadtbibl., Ms. theol. germ. 8° 75CodexII + 324 Blätter + II

Inhalt 

Bl. Ir-IVv = leer
Bl. 1r-324v = Gebet(e), Andachten
Bl. 128r-129v = 'Pange lingua gloriosi' (deutsch)

Kodikologie 

BeschreibstoffPapier
Blattgröße140 x 100 mm
Schriftraum90 x 60 mm
Spaltenzahl1
Zeilenzahl16
BesonderheitenIn der Handschrift eingefügt sind ein Kupferstichblatt (Christus), ein Inkunabelblatt mit einem Holzschnitt und ein beschriebenes Blatt aus einer späteren Handschrift (Hagen [1912] Bl. 3)
Entstehungszeit2. Hälfte 15. Jh. (Hagen [1912] Bl. 1)
Schreibsprachend. (Hagen [1912] Bl. 2)

Forschungsliteratur 

AbbildungenSW-Abbildung im Internet [= Bl. 127v-130r]
Literatur
  • Paul Hagen, Die deutschen theologischen Handschriften der Lübeckischen Stadtbibliothek (Veröffentlichungen der Stadtbibliothek der freien und Hansestadt Lübeck 1,2), Lübeck 1922, S. 65. [online]
  • Robert Schweitzer, Niederdeutsche Handschriften der Stadtbibliothek Lübeck zu zwei Dritteln aus der Sowjetunion zurückgekehrt, in: Korrespondenzblatt des Vereins für niederdeutsche Sprachforschung 99 (1992), S. 4-7, hier S. 6.
  • Jörg Fligge, Andrea Mielke und Robert Schweitzer, Die niederdeutschen Handschriften der Stadtbibliothek Lübeck nach der Rückkehr aus kriegsbedingter Auslagerung: Forschungsbilanz nach einem Jahrzehnt (mit einer Liste aller niederdeutschen Handschriften), in: Vulpis Adolatio. Festschrift für Hubertus Menke zum 60. Geburtstag, hg. von Robert Peters, Horst P. Pütz und Ulrich Weber, Heidelberg 2001, S. 183-237, hier S. 190.
ArchivbeschreibungPaul Hagen (1912) 63 Bll.
mt, Mai 2020