Handschriftencensus

Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz Philipps-Universität Marburg

Eine Bestandsaufnahme der handschriftlichen Überlieferung deutschsprachiger Texte des Mittelalters

Handschriftenbeschreibung 16361

Aufbewahrungsort | Inhalt | Kodikologie | Forschungsliteratur

Aufbewahrungsort 

InstitutionArtUmfang
Wien, Österr. Nationalbibl., Cod. 15435Codexnoch II + 25 + I Blätter

Inhalt 

'Goldene Bulle', dt.

Kodikologie 

BeschreibstoffPapier
Blattgröße292 x 210 mm
Schriftraum220-225 x 130 mm
Spaltenzahl1
Zeilenzahl31-34
EntstehungszeitEnde 15. Jh. (Menhardt S. 1425) [s.u. Ergänzender Hinweis]
Schreibsprachebair.-österr. (Menhardt S. 1425)

Forschungsliteratur 

Abbildungen---
Literatur
  • Hermann Menhardt, Verzeichnis der altdeutschen literarischen Handschriften der Österreichischen Nationalbibliothek, Bd. 3 (Veröffentlichungen des Instituts für deutsche Sprache und Literatur 13), Berlin 1961, S. 1425. [online]
  • Wolfgang D. Fritz (Bearb.), Die Goldene Bulle Kaiser Karls IV. vom Jahre 1356 (MGH Fontes iuris Germanici antiqui 11), Weimar 1972, S. 31. [online]
  • Marie-Luise Heckmann, Zeitnahe Wahrnehmung und internationale Ausstrahlung. Die Goldene Bulle Karls IV. im ausgehenden Mittelalter mit einem Ausblick auf die frühe Neuzeit (mit einem Anhang [unter Mitarbeit von Mathias Lawo]: Nach Überlieferungszusammenhang geordnete Abschriften der Goldenen Bulle), in: Die Goldene Bulle. Politik - Wahrnehmung - Rezeption, Bd. II, hg. von Ulrike Hohensee u.a. (Berichte und Abhandlungen, Sonderband 12), Berlin 2009, S. 933-1042, hier S. 985 (Nr. 19).
ArchivbeschreibungHermann Menhardt (1929) 2 Bll.
Ergänzender HinweisNach Auskunft von Friedrich Simander vom 11.11.2008 ist die Handschrift am Ende des 15. Jh.s entstanden; bei Menhardts Datierung in der Archivbeschreibung ("Ende 14. Jh.") muß es sich um einen Schreibfehler handeln.
Jürgen Wolf (Berlin), August 2009