Handschriftencensus

Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz Philipps-Universität Marburg

Eine Bestandsaufnahme der handschriftlichen Überlieferung deutschsprachiger Texte des Mittelalters

Handschriftenbeschreibung 19985

Aufbewahrungsort | Inhalt | Kodikologie | Forschungsliteratur

Aufbewahrungsort 

InstitutionArtUmfang
Stuttgart, Landesbibl., Cod. cam. et oec. 2° 1Codex385 Blätter

Inhalt 

Heinrich Österreicher: 'De re rustica' des Columella, dt.

Kodikologie 

BeschreibstoffPergament
Blattgröße340 x 250 mm
Schriftraum215 x 154 mm
Spaltenzahl1
Zeilenzahl30
BesonderheitenKorrekturen vom Autor; 267, meist farbige, z.T. ausladend ausgemalte Initialen
Entstehungszeit1491 (Bl. 385r)
Schreibspracheschwäb. (Löffler Bd. I, S. XVIIf.)

Forschungsliteratur 

Abbildungen
  • Farb-Abbildung des Codex
  • Fischer/Amelung/Irtenkauf S. 137 [= Bl. 1v, 2r, in Farbe]
Literatur
  • Karl Löffler (Hg.), L. Junius Moderatus Columella, De Re Rustica. Übersetzt durch Heinrich Österreicher, Abt von Schussenried, Bd. I: Buch I-VI, Bd. II: Buch VII-XII (Bibliothek des Litterarischen Vereins Stuttgart 263-264), Tübingen 1914, S. XIV-XXII (zur Hs.) (mit Abdruck). [online]
  • Wilhelm Hoffmann, Eberhards Sammlung deutscher Handschriften, in: Graf Eberhard im Bart von Württemberg im geistigen und kulturellen Geschehen seiner Zeit. Zur Stuttgarter Bibliophilentagung verfaßt von den Bibliothekaren der Württembergischen Landesbibliothek, Stuttgart 1938, S. 45-65, hier S. 57f.
  • Joachim Fischer, Peter Amelung und Wolfgang Irtenkauf, Württemberg im Spätmittelalter. Ausstellung des Hauptstaatsarchivs Stuttgart und der Württ. Landesbibliothek, Stuttgart 1985, S. 136f. (Nr. 144).
  • Walter Hoffmann und Friedrich Wetter, Bibliographie frühneuhochdeutscher Quellen. Ein kommentiertes Verzeichnis von Texten des 14.-17. Jahrhunderts (Bonner Korpus) mit einem Geleitwort von Werner Besch (Europäische Hochschulschriften I,869), 2. überarbeitete Auflage, Frankfurt a.M. u.a. 1987, S. 59 (Nr. 288).
  • Jürgen Glocker, Österreicher, Heinrich, in: 2VL 7 (1989), Sp. 110-113 + 2VL 11 (2004), Sp. 1097, hier Bd. 7, Sp. 111f.
  • Felix Heinzer, Heinrich von Württemberg und Eberhard im Bart: Zwei Fürsten im Spiegel ihrer Bücher, in: Der württembergische Hof im 15. Jahrhundert. Beiträge einer Vortragsreihe des Arbeitskreises für Landes- und Ortsgeschichte, Stuttgart, hg. von Peter Rückert (Veröffentlichungen der Kommission für Geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg 167), Stuttgart 2006, S. 149-163, hier S. 160. [online]
  • Regina Cermann, Stephan Schriber und der Uracher Hof samt Neuinterpretation der Palme Graf Eberhards im Bart, in: Neue Forschungen. Stadt, Schloss und Residenz Urach. Hg. von Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg und Klaus Gereon Beuckers (Kunsthistorisches Institut der Universität Kiel), Regensburg 2014, S. 53–83, hier S. 64 (Anm. 54).
  • Regina Cermann, Unter Druck? Buchmalerei im Wettstreit mit Reproduktionsmedien, in: Unter Druck. Mitteleuropäische Buchmalerei im 15. Jahrhundert, hg. von Jeffrey F. Hamburger und Maria Theisen (Buchmalerei des 15. Jahrhunderts in Mitteleuropa 15), Petersberg 2018, S. 262–271, hier S. 270 (Anm. 67); Abbildungsteil: Folie 69. [Abbildungsteil nur online]
  • Marburger Repertorium zur Übersetzungsliteratur im deutschen Frühhumanismus. [online]
Archivbeschreibungvorhanden
Ergänzender HinweisDie Handschrift gehörte nach dem Allianzwappen auf Bl. 1v Graf Eberhard im Bart von Württemberg-Urach und seiner Gemahlin Barbara Gonzaga.
Mitteilungen von Regina Cermann, Klaus Graf, Elke Krotz, Michael Krug, Sine Nomine
Dezember 2018