Handschriftencensus

Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz Philipps-Universität Marburg

Eine Bestandsaufnahme der handschriftlichen Überlieferung deutschsprachiger Texte des Mittelalters

Handschriftenbeschreibung 2169

Aufbewahrungsort | Inhalt | Kodikologie | Forschungsliteratur

Aufbewahrungsort 

InstitutionArtUmfang
Tübingen, Wilhelmsstift, Cod. W 331, Vorderdeckel (Leimabklatsch) und Streifen aus dem BuchrückenFragmentLeimabklatsch eines Doppelblattes + 1 verschollener Streifen

Inhalt 

Johann von Konstanz: 'Minnelehre' (F)

Kodikologie 

BeschreibstoffPergament
Blattgrößeca. 100 x 80 mm
Schriftraum?
Spaltenzahl1
Zeilenzahl32-34
VersgestaltungVerse abgesetzt
EntstehungszeitMitte 14. Jh. (Fischer S. 216)
Schreibsprachemd. (östl. Hessen) (Fischer S. 218f.); mittelfrk. (Huschenbett S. XXII)

Forschungsliteratur 

Abbildungen---
Literatur
  • Tilo Brandis, Mittelhochdeutsche, mittelniederdeutsche und mittelniederländische Minnereden. Verzeichnis der Handschriften und Drucke (MTU 25), München 1968, S. 265.
  • Hanns Fischer, Ein neuer Textzeuge der 'Minnelehre' Johanns von Konstanz, in: ZfdA 97 (1968), S. 215-219 (mit Abdruck).
  • Dietrich Huschenbett (Hg.), Die Minnelehre des Johann von Konstanz. Nach der Weingartner Liederhandschrift unter Berücksichtigung der übrigen Überlieferung, Wiesbaden 2002, S. XXII.
  • Susanne Uhl, Der Erzählraum als Reflexionsraum. Eine Untersuchung zur Minnelehre Johanns von Konstanz und weiteren mittelhochdeutschen Minnereden (Deutsche Literatur von den Anfängen bis 1700, Bd. 48), Bern u.a. 2010, S. 113, 117f.
  • Jacob Klingner und Ludger Lieb, Handbuch Minnereden. Mit Beiträgen von Iulia-Emilia Dorobanţu, Stefan Matter, Martin Muschick, Melitta Rheinheimer und Clara Strijbosch, 2 Bde., Berlin/Boston 2013, Bd. 2, S. 129 (Tü).
Archivbeschreibung---
Mitteilungen von Sine Nomine
November 2012