Handschriftencensus

Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz Philipps-Universität Marburg

Eine Bestandsaufnahme der handschriftlichen Überlieferung deutschsprachiger Texte des Mittelalters

Handschriftenbeschreibung 22540

Aufbewahrungsort | Inhalt | Kodikologie | Forschungsliteratur

Aufbewahrungsort 

InstitutionArtUmfang
Krakau, Bibl. Jagiellońska, Przyb. 43/68FragmentUntere Hälfte eines Blattes

Inhalt 

Stricker: 'Karl der Große' (y)

Kodikologie 

BeschreibstoffPergament
Blattgröße<280> x 210 mm
Schriftraumca. <250> x 165 mm
Spaltenzahl2
Zeilenzahl<40>
EntstehungszeitMitte (?) 14. Jh. (Weber S. 68)
Schreibsprachemd. (Weber S. 68); ostmd. (Singer S. XXV)

Forschungsliteratur 

Abbildungen
Literatur
  • Karl Bartsch (Hg.), Karl der Große von dem Stricker (Bibliothek der gesammten deutschen National-Literatur 35), Quedlinburg/Leipzig 1857 (Nachdruck mit einem Nachwort von Dieter Kartschoke, Berlin 1965) (ohne dieses Fragment). [Ausg. 1857 online]
  • Bernd Bastert, Helden als Heilige. Chanson de geste-Rezeption im deutschsprachigen Raum (Bibliotheca Germanica 54), Tübingen/Basel 2010, S. 461.
  • Stefanie Weber, Strickers Karl der Große. Analyse der Überlieferungsgeschichte und Edition des Textes auf Grundlage von C (Schriften zur Mediävistik 18), Hamburg 2010, S. 68f.
  • Stefanie Weber, Ein neuer und ein verloren geglaubter Textzeuge zu Strickers 'Karl der Große', in: ZfdA 140 (2011), S. 23-27, hier S. 23-25.
  • Johannes Singer (Hg.), Strickers Karl der Große (Deutsche Texte des Mittelalters 96), Berlin/Boston 2016, S. XXV.
Archivbeschreibung---
Ergänzender HinweisDas Fragment, das mit keinem der bekannten 'Karl'-Fragmente zusammengehört, war in der einschlägigen Forschung bisher unbekannt; es überliefert nach der Ausgabe von Bartsch die Verse 8171-8184, 8211-8224, 8251-8264, 8291-8304.
Gisela Kornrumpf (München) / Ryszard Tatarzyński (Krakau)/ddw, November 2018