Handschriftencensus

Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz Philipps-Universität Marburg

Eine Bestandsaufnahme der handschriftlichen Überlieferung deutschsprachiger Texte des Mittelalters

Handschriftenbeschreibung 25587

Aufbewahrungsort | Inhalt | Kodikologie | Forschungsliteratur

Aufbewahrungsort 

InstitutionArtUmfang
Freiburg i. Br., Universitätsbibl., Hs. 24Codex224 Blätter

Inhalt 

Psalter, lat., dazu Nachtrag:
Bl. 1r-v = Gebet zu den Gliedern des Gekreuzigten, lat., mit dt. Anweisungen
Bl. 1v = Suffragien, lat., beginnend mit dt. Anweisung zu Psalm 20

Kodikologie 

BeschreibstoffPergament
Blattgröße225 x 160 mm
Schriftraum155-160 x 100-105 mm
Spaltenzahl1 (nur Litanei teilweise 2spaltig)
Zeilenzahl17
BesonderheitenDer Gebetstext mit den Anweisungen umgibt Bl. 1r eine Darstellung des Gekreuzigten (kolorierte Federzeichnung)
Entstehungszeit1. Hälfte 13. Jh., auch die Nachträge Bl. 1r-v (Hagenmaier S. 23f.; vgl. Wolf S. 171)
SchreibortSüddeutschland (Hagenmaier S. 23)

Forschungsliteratur 

AbbildungenEngelmann, Tafel 7 [Bl. 1r]
Literatur
(Hinweis)
  • Ursmar Engelmann, Ein Gebet an den Gekreuzigten aus dem Anfang des XIII. Jahrhunderts (Eine Novene aus der ersten Hälfte des XIII. Jahrhunderts), in: Scriptorium 10, H. 1 (1956), S. 103-105, Tafel 7. [online]
  • Winfried Hagenmaier, Die lateinischen mittelalterlichen Handschriften der Universitätsbibliothek Freiburg im Breisgau (Hs. 1-230) (Kataloge der Universitätsbibliothek Freiburg im Breisgau 1,1), Wiesbaden 1974, S. 23-26. [online]
  • Jürgen Wolf, Psalter und Gebetbuch am Hof: Bindeglieder zwischen klerikal-literaler und laikal-mündlicher Welt, in: Orality and Literacy in the Middle Ages. Essays on a Conjunction and its Consequences in Honour of D. H. Green, hg. von Mark Chinca und Christopher Young, Turnhout 2005, S. 139-179, hier S. 171 (Nr. 23).
Archivbeschreibung---
Jürgen Wolf, Mai 2016