Handschriftencensus

Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz Philipps-Universität Marburg

Eine Bestandsaufnahme der handschriftlichen Überlieferung deutschsprachiger Texte des Mittelalters

Handschriftenbeschreibung 2973

Aufbewahrungsorte | Inhalt | Kodikologie | Forschungsliteratur

Aufbewahrungsorte 

InstitutionArtUmfang
Wiesbaden, Hauptstaatsarchiv, Abt. 3004 Nr. A 147Fragment1 Doppelblatt

Inhalt 

Wirnt von Grafenberg: 'Wigalois' (Hilgers Nr. 34 = f)

Kodikologie 

BeschreibstoffPergament
Blattgröße<320-330> x 235 mm
Schriftraum<235> x 162 mm
Spaltenzahl2
Zeilenzahl<40>
VersgestaltungVerse abgesetzt
BesonderheitenRaum für spaltenbreite ca. 12 Zeilen hohe Illustrationen ausgespart
EntstehungszeitMitte 14. Jh.
Schreibsprachesüdfrk. nach elsäss. Vorlage (Schröder S. 105f.); rheinfrk. (Schiewer S. 254)

Forschungsliteratur 

AbbildungenBusch S. 29 [Farbabb. einer Seite]
Literatur
  • Edward Schröder, Wetzlarer Wigalois-Fragment, in: ZfdA 42 (1898), S. 105-107 (mit Kollation). [online]
  • Johannes Marie Neele Kapteyn (Hg.), Wigalois der Ritter mit dem Rade von Wirnt von Gravenberc (Rheinische Beiträge und Hülfsbücher zur germanischen Philologie und Volkskunde 9), Bonn 1926, S. 58*f. (Nr. 29).
  • Heribert A. Hilgers, Materialien zur Überlieferung von Wirnts Wigalois, in: Beiträge zur Geschichte der deutschen Sprache und Literatur 93 (Tüb. 1971), S. 228-288, hier S. 250 (Nr. 34).
  • Hans-Jochen Schiewer, Ein ris ich dar vmbe abe brach / Von sinem wunder bovme. Beobachtungen zur Überlieferung des nachklassischen Artusromans im 13. und 14. Jahrhundert, in: Deutsche Handschriften 1100-1400. Oxforder Kolloquium 1985, hg. von Volker Honemann und Nigel F. Palmer, Tübingen 1988, S. 222-278, hier S. 254f. (Nr. 58). [online]
  • Nathanael Busch, www.handschriftencensus.de. Eine Datenbank sammelt Informationen zu deutschsprachigen Handschriften aus Hessen, in: Archiv-Nachrichten aus Hessen 12/1 (2012), S. 28-30, hier S. 29. [online]
Archivbeschreibung---
Ergänzender HinweisDas lange verschollene Fragment konnte im August 2011 im Hauptstaatsarchiv Wiesbaden wiedergefunden werden.
Mitteilungen von Klaus Graf
März 2016