Handschriftencensus

Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz Philipps-Universität Marburg

Eine Bestandsaufnahme der handschriftlichen Überlieferung deutschsprachiger Texte des Mittelalters

Handschriftenbeschreibung 5021

Aufbewahrungsort | Inhalt | Kodikologie | Forschungsliteratur

Aufbewahrungsort 

InstitutionArtUmfang
Karlsruhe, Landesbibl., Cod. Donaueschingen 99Codex14 Blätter

Inhalt 

'Sibyllen Buch' ('Sibyllenweissagung') (Do1)

Kodikologie 

BeschreibstoffPapier
Blattgröße200 x 155 mm
Schriftraum150 x 110 mm
Spaltenzahl1
Zeilenzahl21-22
VersgestaltungVerse abgesetzt
BesonderheitenDie Verschmutzung von Bl. 1r und 14v läßt auf eine Aufbewahrung als loses Heft schließen. Die Handschrift (ein Septernio) war jedoch nach Mone "Schlußteil einer unvollständigen Handschrift in Quart" (vgl. dazu die Lagenkennzeichnung iij oder m auf Bl. 1r unten).
Entstehungszeit2. Drittel 15. Jh.
Schreibsprachebair.

Forschungsliteratur 

AbbildungenFarb-Abbildung des Codex
Literatur
  • Franz Joseph Mone (Hg.), Schauspiele des Mittelalters, Bd. 1, Karlsruhe 1846, S. 305f. (Nr. 2). [online]
  • Karl August Barack, Die Handschriften der Fürstlich-Fürstenbergischen Hofbibliothek zu Donaueschingen, Tübingen 1865 (Nachdruck Hildesheim/New York 1974), S. 95f. [BSB online] [Google Books]
  • Friedrich Vogt, Ueber Sibyllen Weisagung, in: Beiträge zur Geschichte der deutschen Sprache und Literatur 4 (1877), S. 48-100, hier S. 50 (Sigle D1). [online]
  • Gottfried Zedler, Die Sibyllenweissagung. Eine in Thüringen entstandene Dichtung aus dem Jahre 1361, in: Zeitschrift für deutsche Philologie 61 (1936), S. 136-166, 274-288, hier S. 150 (Nr. 4, Sigle D1).
  • Ingeborg Neske, Die spätmittelalterliche deutsche Sibyllenweissagung. Untersuchung und Edition (Göppinger Arbeiten zur Germanistik 438), Göppingen 1985, bes. S. 50, 62, 137-140.
  • Frieder Schanze, Wieder einmal das "Fragment vom Weltgericht" - Bemerkungen und Materialien zur "Sibyllenweissagung", in: Gutenberg-Jahrbuch 75 (2000), S. 42-63, hier S. 49 (Nr. 12).
  • Nicole Eichenberger und Christoph Mackert, Überarbeitung und Online-Publikation der Erschließungsergebnisse aus dem DFG-Projekt zur Neukatalogisierung der ehemals Donaueschinger Handschriften in der Badischen Landesbibliothek Karlsruhe, unter Mitarbeit von Ute Obhof sowie unter Einbeziehung von Vorarbeiten von Wolfgang Runschke und Sabine Lütkemeyer [Beschreibungen via Manuscripta Mediaevalia]. [online]
ArchivbeschreibungHeinrich Niewöhner (1936) 3 + 1 Bll.
Mitteilungen von Sine Nomine
Wolfgang Runschke (Karlsruhe), Oktober 2017