Handschriftencensus

Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz Philipps-Universität Marburg

Eine Bestandsaufnahme der handschriftlichen Überlieferung deutschsprachiger Texte des Mittelalters

Handschriftenbeschreibung 5114

Aufbewahrungsort | Inhalt | Kodikologie | Forschungsliteratur

Aufbewahrungsort 

InstitutionArtUmfang
München, Staatsbibl., Cgm 173Codex102 Blätter

Inhalt 

Thomas Peuntner: 'Büchlein von der Liebhabung Gottes' (2. Fassung) (M5)

Kodikologie 

BeschreibstoffPergament
Blattgröße155 x 108 mm
BesonderheitenIm Vorderdeckel eingeklebtes Bild (Verkündigung Mariens) [s.u. Ergänzender Hinweis]. - Das in der Ranke auf Bl. 1r unten rechts vorgezeichnete Wappenschild blieb leer.
EntstehungszeitAnfang 15. Jh. (Petzet S. 313); 1. Hälfte 15. Jh. (Schnell S. 177); vermutlich 60 Jahre des 15. Jh.s (s.u. Ergänzender Hinweis)
Schreibsprachebair.-österr. (Schnell S. 177)

Forschungsliteratur 

Abbildungen
  • Farb-Abbildung des Codex
  • Kat. dtspr. ill. Hss. Tafel 44.VII [= Vorderspiegel/Bl. 1r (in Farbe)]
Literatur
  • Erich Petzet, Die deutschen Pergament-Handschriften Nr. 1-200 der Staatsbibliothek in München (Catalogus codicum manu scriptorum Bibliothecae Monacensis V,1), München 1920, S. 313f. [online]
  • Bernhard Schnell, Thomas Peuntner, 'Büchlein von der Liebhabung Gottes'. Edition und Untersuchungen (MTU 81), München 1984, S. 177-179.
  • Katalog der deutschsprachigen illustrierten Handschriften des Mittelalters, begonnen von Hella Frühmorgen-Voss und Norbert H. Ott, hg. von Ulrike Bodemann, Kristina Freienhagen-Baumgardt und Peter Schmidt, Bd. 6/1 (Geistliche Lehren und Erbauungsbücher, von Christine Stöllinger-Löser unter Mitarbeit von Peter Schmidt), München 2013, S. 43f. (Nr. 44.6.1) und Tafel 44.VII. [online]
  • Regina Cermann, Unter Druck? Buchmalerei im Wettstreit mit Reproduktionsmedien, in: Unter Druck. Mitteleuropäische Buchmalerei im 15. Jahrhundert, hg. von Jeffrey F. Hamburger und Maria Theisen (Buchmalerei des 15. Jahrhunderts in Mitteleuropa 15), Petersberg 2018, S. 262–271, hier: S. 267 (Anm. 14); Abbildungsteil Folie 14. [Abbildungsteil nur online]
Archivbeschreibungvorhanden
Ergänzender HinweisDie Figuren in der heute auf den Vorderdeckel geklebten Miniatur (ursprünglich 1. Blatt der ersten Lage) wurden nach einem Kupferstich vom Meister E.S. (Lehrs 11) kopiert. Die Handschrift ist folglich später zu datieren: vermutlich 60er Jahre des 15. Jh.s bzw. 3. Viertel 15. Jh. (Hinweis Regina Cermann vom Oktober 2014).
Mitteilungen von Regina Cermann, Sine Nomine
Dezember 2018