Handschriftencensus

Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz Philipps-Universität Marburg

Eine Bestandsaufnahme der handschriftlichen Überlieferung deutschsprachiger Texte des Mittelalters

Handschriftenbeschreibung 10096

Aufbewahrungsort | Inhalt | Kodikologie | Forschungsliteratur

Aufbewahrungsort 

InstitutionArtUmfang
München, Staatsbibl., Cgm 3969CodexV + 132 Blätter

Inhalt 

lat.-dt. Sammelhandschrift, darin:
Bl. 1r-120r = Arzneibuch, darin:
Bl. 3rv = Eichenmisteltraktat
Bl. 6v = Ortolf von Baierland: 'Arzneibuch' (Auszug) (M31)
Bl. 121r-132v = Astrologische und mantische Texte

Kodikologie 

BeschreibstoffPapier
Blattgröße316 x 215 mm
Schriftraum245-280 x 135-145 mm
Spaltenzahl1
Zeilenzahl26-31
BesonderheitenSchreibernennung (Bl. Ir, 46r, 124r, 132v): Michael Zerrer (Schneider S. 491)
Entstehungszeit1515-1518, mit Nachträgen (Schneider S. 491)
Schreibsprachebair. (Schneider S. 491)

Forschungsliteratur 

Literatur
  • Karin Schneider, Die deutschen Handschriften der Bayerischen Staatsbibliothek München. Die mittelalterlichen Handschriften aus Cgm 888-4000 (Catalogus codicum manu scriptorum Bibliothecae Monacensis V,6), Wiesbaden 1991, S. 491-497. [online]
  • Ortrun Riha (Hg.), Das Arzneibuch Ortolfs von Baierland. Auf der Grundlage der Arbeit des von Gundolf Keil geleiteten Teilprojekts des SFB 226 'Wissensvermittelnde und wissensorganisierende Literatur im Mittelalter' zum Druck gebracht, eingeleitet und kommentiert von O. R. (Wissensliteratur im Mittelalter 50), Wiesbaden 2014, S. 27.
  • Bernhard Schnell, Zur Text- und Überlieferungsgeschichte des 'Arzneibuchs' Ortolfs von Baierland, in: Überlieferungsgeschichte transdisziplinär. Neue Perspektiven auf ein germanistisches Forschungsparadigma. In Verbindung mit Horst Brunner und Freimut Löser hg. von Dorothea Klein (Wissensliteratur im Mittelalter 52), Wiesbaden 2016, S. 43-68, hier S. 60 (M31).
Archivbeschreibungvorhanden
Mitteilungen von Sine Nomine
Teresa Reinhild Küppers, Oktober 2018