Handschriftencensus

Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz Philipps-Universität Marburg

Eine Bestandsaufnahme der handschriftlichen Überlieferung deutschsprachiger Texte des Mittelalters

Handschriftenbeschreibung 11142

Aufbewahrungsort | Inhalt | Kodikologie | Forschungsliteratur

Aufbewahrungsort 

InstitutionArtUmfang
Wien, Österr. Nationalbibl., Cod. 2822Codex140 Blätter

Inhalt 

Bl. 1ra-120vb = 'Schwabenspiegel'
Bl. 121va-137ra = 'Gmünder Chronik'

Kodikologie 

BeschreibstoffPapier
Blattgröße288 x 210 mm
Schriftraum210-225 x 142-149 mm
Spaltenzahl2
Zeilenzahl31-36
BesonderheitenAufgrund einer mit Trenbach beschrifteten Zeichnung einer Wappenhelmzier (Bl. 137r) war die Hs. wohl Teil der Bibliothek Ortolfs d.Ä. von Trenbach
Entstehungszeit1440 (vgl. Bl. 137ra)
Schreibsprachebair. (Menhardt S. 389)

Forschungsliteratur 

AbbildungenUnterkircher 2. Teil: S. 245 (Abb. 389) [= Bl. 137r]
Literatur
  • Hermann Menhardt, Verzeichnis der altdeutschen literarischen Handschriften der Österreichischen Nationalbibliothek, Bd. 1 (Veröffentlichungen des Instituts für deutsche Sprache und Literatur 13), Berlin 1960, S. 388f. [online]
  • Franz Unterkircher, Die datierten Handschriften der Österreichischen Nationalbibliothek von 1401 bis 1450, 1. Teil: Text, 2. Teil: Tafeln (Katalog der datierten Handschriften in lateinischer Schrift in Österreich II), Wien 1971, 1. Teil: S. 40, 2. Teil: S. 245 (Abb. 389).
  • Klaus Graf, Exemplarische Geschichten. Thomas Lirers "Schwäbische Chronik" und die "Gmünder Kaiserchronik" (Forschungen zur Geschichte der älteren deutschen Literatur 7), München 1987, S. 191. [online]
  • Ulrich-Dieter Oppitz, Deutsche Rechtsbücher des Mittelalters, Bd. II: Beschreibung der Handschriften, Köln/Wien 1990, S. 839 (Nr. 1507).
  • Bernd Weitemeier (Hg.), Visiones Georgii. Untersuchung mit synoptischer Edition der Übersetzung und Redaktion C (Texte des späten Mittelalters und der frühen Neuzeit 43), Berlin 2006, S. 239 (zum mittelalterlichen Besitzer).
  • Online-Katalog "Datierte Handschriften in lateinischer Schrift in Österreich". [online]
Archivbeschreibungvorhanden
Klaus Graf (Aachen), Dezember 2009