Handschriftencensus

Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz Philipps-Universität Marburg

Eine Bestandsaufnahme der handschriftlichen Überlieferung deutschsprachiger Texte des Mittelalters

Handschriftenbeschreibung 1191

Aufbewahrungsort | Inhalt | Kodikologie | Forschungsliteratur

Aufbewahrungsort 

InstitutionArtUmfang
Karlsruhe, Landesbibl., Cod. Donaueschingen A III 23, VorderseiteFragment1 Blatt, dt. Eintrag auf der urspünglich leeren Vorderseite eines Blattes, das vermutlich das erste Blatt eines lat. Codex aus dem 12. Jh. war

Inhalt 

'Fünfzehn Vorzeichen des Jüngsten Gerichts'

Kodikologie 

BeschreibstoffPergament
Blattgröße277 x 195 mm
Schriftraum210 x ca. 160 mm
Spaltenzahl1
Zeilenzahl34
Entstehungszeitum 1300
Schreibsprachebair.-österr. (Südtirol)

Forschungsliteratur 

AbbildungenFarb-Abbildung des Fragments
Literatur
  • Wolfgang Stammler (Hg.), Berner Weltgerichtsspiel. Aus einer Handschrift des 15. Jahrhunderts (Texte des späten Mittelalters 15), Berlin 1962, S. 48f. (mit Abdruck).
  • George T. Gillespie, A Thirteenth-Century German Prose Version of the 'Fifteen Signs before Doomsday' (Fürstlich-Fürstenbergische Hofbibliothek Donaueschingen A III 23), in: Oxford German Studies 3 (1968), S. 44-52 (mit Abdruck).
  • Christoph Gerhardt und Nigel F. Palmer, Die 'Fünfzehn Zeichen vor dem Jüngsten Gericht' in deutscher und niederländischer Überlieferung, Katalog (Stand 18. Juni 2000), K 14. [online]
  • Christoph Gerhardt und Nigel F. Palmer (Hg.), Das Münchner Gedicht von den fünfzehn Zeichen vor dem Jüngsten Gericht. Nach der Handschrift der Bayerischen Staatsbibliothek Cgm 717. Edition und Kommentar (Texte des späten Mittelalters und der frühen Neuzeit 41), Berlin 2002, S. 161.
  • Nicole Eichenberger und Christoph Mackert, Überarbeitung und Online-Publikation der Erschließungsergebnisse aus dem DFG-Projekt zur Neukatalogisierung der ehemals Donaueschinger Handschriften in der Badischen Landesbibliothek Karlsruhe, unter Mitarbeit von Ute Obhof sowie unter Einbeziehung von Vorarbeiten von Wolfgang Runschke und Sabine Lütkemeyer [Beschreibungen via Manuscripta Mediaevalia]. [online]
ArchivbeschreibungHeinrich Niewöhner (1936) 5 Bll.
Mitteilungen von Sine Nomine
Oktober 2017