Handschriftencensus

Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz Philipps-Universität Marburg

Eine Bestandsaufnahme der handschriftlichen Überlieferung deutschsprachiger Texte des Mittelalters

Handschriftenbeschreibung 12692

Aufbewahrungsort | Inhalt | Kodikologie | Forschungsliteratur

Aufbewahrungsort 

InstitutionArtUmfang
Freiburg i. Br., Universitätsbibl., Hs. 235Codexnoch 102 Blätter

Inhalt 

'Hoheliedauslegung Meliora sunt ubera tua vino', Buch I-III, Anfang und Schluß verloren, Lücken im Innern, mit vorangestelltem Register (Gerhardt/Palmer: i) (F) [s.u. Ergänzender Hinweis]

Kodikologie 

BeschreibstoffPapier
Blattgröße300 x 220 mm
Schriftraum205-210 x 145-150 mm
Spaltenzahl2
Zeilenzahl31-33
Entstehungszeitum 1461-1463 [Wasserzeichenanalyse] (Hagenmaier S. 66)
Schreibspracheoberrhein.-rheinfrk. (Hagenmaier S. 67)

Forschungsliteratur 

AbbildungenFarb-Abbildung des Codex
Literatur
  • Kurt Ruh, 'Hoheliedauslegung Meliora sunt ubera tua vino', in: 2VL 4 (1983), Sp. 88-90, hier Sp. 88.
  • Winfried Hagenmaier, Die deutschen mittelalterlichen Handschriften der Universitätsbibliothek und die mittelalterlichen Handschriften anderer öffentlicher Sammlungen (Kataloge der Universitätsbibliothek Freiburg im Breisgau 1,4), Wiesbaden 1988, S. 66f. [online]
  • Christoph Gerhardt und Nigel F. Palmer, Die 'Fünfzehn Zeichen vor dem Jüngsten Gericht' in deutscher und niederländischer Überlieferung, Katalog (Stand 18. Juni 2000), K 26: Zusammenstellung von 20 Hss. der Hoheliedauslegung. [online]
  • Johanna Rodda und Markus Stock, 'Wissen söllen alle säligen': A Manuscript of the Hoheliedauslegung 'Meliora sunt ubera tua vino' at the Houghton Library, Harvard University, in: Oxford German Studies 39 (2010), S. 1-15, hier S. 7.
Archivbeschreibungvorhanden
Ergänzender Hinweis1) Möglicherweise ist die römische Blattzahlung im Register zur Hoheliedauslegung in Cambridge (Mass.), MS Ger 44 auf diese Hs. zu beziehen.
2) Der Text bricht auf dem letzten fragmentarisch erhaltenen Blatt 102 (Bl. cxxiv der Originalzählung) im Kapitel 'Von barmung' ab. In Cambridge (Mass.), MS GER 44 entspricht dies Bl. 98vb, 1. Zeile; es fehlen am Schluss also wohl mindestens 2 Blätter (mit ca. 6 Spalten Text).
Mitteilungen von Oliver Rau, Markus Stock
Gisela Kornrumpf (München), April 2014