Handschriftencensus

Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz Philipps-Universität Marburg

Eine Bestandsaufnahme der handschriftlichen Überlieferung deutschsprachiger Texte des Mittelalters

Handschriftenbeschreibung 15222

Aufbewahrungsort | Inhalt | Kodikologie | Forschungsliteratur

Aufbewahrungsort 

InstitutionArtUmfang
Leipzig, Universitätsbibl., Ms. 761Codexnoch 340 Blätter

Inhalt 

Bl. 298rb = Athanasianisches Glaubensbekenntnis
Hartwig (Hartung) von Erfurt: 'Postille'; am Schluß:
Bl. 333r-335r = Marien-Reimgebet, mit Zuschreibung der lat. Vorlage an Bernhard von Clairvaux (dazu Bl. 335v Vorzeichnung: Maria mit Kind); s. Erg. Hinweis

Kodikologie 

BeschreibstoffPapier
Blattgröße313 x 213 mm
Schriftraum220 x 145 mm
Spaltenzahl2
Zeilenzahl38
BesonderheitenTeils bewohnte Initialen, Marginalien (Pensel S. 79f.)
Entstehungszeit1471 (Bl. 335r)
Schreibspracheschwäb. (Pensel S. 79)

Forschungsliteratur 

Literatur
(Hinweis)
  • Karin Schneider, Die deutschen Handschriften der Bayerischen Staatsbibliothek München. Die mittelalterlichen Handschriften aus Cgm 4001-5247 (Catalogus codicum manu scriptorum Bibliothecae Monacensis V,7), Wiesbaden 1996, S. 371f. (Nr. 38, mit dieser Hs.), vgl. S. 369 (zu Nr. 31). [online]
  • Franzjosef Pensel, Verzeichnis der deutschen mittelalterlichen Handschriften in der Universitätsbibliothek Leipzig. Zum Druck gebracht von Irene Stahl (Deutsche Texte des Mittelalters 70/3), Berlin 1998, S. 79-99. [online]
Archivbeschreibung---
Ergänzender HinweisDas Marien-Reimgebet ist auch in München, Staatsbibl., Cgm 4701, Bl. 205v-211r (ebenfalls mit Zuschreibung an Bernhard von Clairvaux) überliefert; vgl. Schneider S. 371f. sowie S. 369 zum mutmaßlichen Verfasser "C. E." dieses und weiterer Reimtexte (Gisela Kornrumpf, April 2013)
Mitteilungen von Klaus Graf, Gisela Kornrumpf
Februar 2021