Handschriftencensus

Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz Philipps-Universität Marburg

Eine Bestandsaufnahme der handschriftlichen Überlieferung deutschsprachiger Texte des Mittelalters

Handschriftenbeschreibung 1607

Aufbewahrungsort | Inhalt | Kodikologie | Forschungsliteratur

Aufbewahrungsort 

InstitutionArtUmfang
Dresden, Landesbibl., Mscr. M 299 [verschollen]Codex148 Blätter

Inhalt 

'Gabriel und die Seele' [Bl. 1r-51r]
David von Augsburg: 'Die sieben Staffeln des Gebetes C' [Bl. 51v-77v]
Geistliche Betrachtungen [Bl. 78r-137r]
Geistliches Gedicht ('Ain gemaine lere') [Bl. 137r-139v]
Gebet zum Abendmahl [Bl. 141r-148r]

Kodikologie 

BeschreibstoffPergament
Blattgröße80 x 60 mm
Schriftraum55-65 x 45-50 mm
Spaltenzahl1
Zeilenzahl12 (ab Bl. 141: 11)
Entstehungszeit13. Jh. (Schnorr von Carolsfeld S. 529); nach den Angaben von Dolch in der Archivbeschreibung stammen nur Bl. 1-77 von etwa "1290-1350", der Rest ""viell. frühstens XIV. Jh."
Schreibsprachemd.-nd. (Ruh S. 33)

Forschungsliteratur 

Abbildungen---
Literatur
  • Franz Schnorr von Carolsfeld, Katalog der Handschriften der königl. öffentlichen Bibliothek zu Dresden, Bd. II, Leipzig 1883 (Korrigierter und verbesserter Nachdruck: Katalog der Handschriften der Sächsischen Landesbibliothek zu Dresden, Bd. II, Dresden 1981), S. 529f. [online]
  • Kurt Ruh (Hg.), David von Augsburg, Die sieben Staffeln des Gebetes in der deutschen Originalfassung (Kleine deutsche Prosadenkmäler des Mittelalters 1), München 1965, S. 33.
  • Bernd Adam, Katechetische Vaterunserauslegungen. Texte und Untersuchungen zu deutschsprachigen Auslegungen des 14. und 15. Jahrhunderts (MTU 55), München 1976, S. 221, Anm. 9.
  • Werner J. Hoffmann, Die deutschsprachigen mittelalterlichen Handschriften der Sächsischen Landesbibliothek - Staats- und Universitätsbibliothek (SLUB) Dresden. Vorläufige Beschreibungen. [online]
ArchivbeschreibungWalther Dolch (1908) 8 Bll.
Ergänzender HinweisNach Auskunft vom 5.12.2003 von Perk Loesch, dem Leiter der Dresdner Handschriftensammlung, ist die Handschrift M 299 in den Nachkriegswirren abhanden gekommen.
Oktober 2017