Handschriftencensus

Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz Philipps-Universität Marburg

Eine Bestandsaufnahme der handschriftlichen Überlieferung deutschsprachiger Texte des Mittelalters

Handschriftenbeschreibung 1677

Aufbewahrungsorte | Inhalt | Kodikologie | Forschungsliteratur

Aufbewahrungsorte 

InstitutionArtUmfang
Linz, Landesmuseum, Ms. 122
  • früher Privatbesitz Johann Nepomuk Graf Ungnad von Weißenwolff, Linz
Fragment1 Blatt

Inhalt 

'Nibelungenlied' (M)

Kodikologie 

BeschreibstoffPergament
Blattgröße286 x 195 mm
Schriftraum245 x 170 mm
Spaltenzahl2
Zeilenzahl36
StrophengestaltungStrophen nicht abgesetzt
VersgestaltungVerse abgesetzt
BesonderheitenDas Blatt wurde in Wels gefunden (Mone Sp. 431).
Entstehungszeitum 1300
Schreibsprachebair.-österr.

Forschungsliteratur 

Abbildungen
  • Könnecke S. 35
  • Angsüßer S. 45
  • Marks zwischen S. 152/153
  • Batts Abb. 32f.
Literatur
  • Franz Joseph Mone, Bruchstücke der Nibelungen und anderer Gedichte, in: Anzeiger für Kunde der teutschen Vorzeit 7 (1838), Sp. 431. [online]
  • Bericht über die Leistungen des vaterländischen Vereines zur Bildung eines Museums für das Erzherzogthum Oesterreich ob der Enns und das Herzogthum Salzburg 3 (1839), S. 54 (Nr. 4912). [online]
  • Anton von Spaun, Ein Fragment einer Handschrift des Nibelungen-Liedes aus dem dreizehnten Jahrhunderte, in: Bericht über das Museum Francisco-Carolinum 5 (1841), S. 41-59 (mit Abdruck). [online]
  • Friedrich Heinrich von der Hagen, Nibelungen. Ein und zwanzigste Handschrift, in: Von der Hagens Germania 5 (1843), S. 1-11 (Abdruck). [online]
  • Gustav Könnecke, Bilderatlas zur Geschichte der deutschen Nationallitteratur, Zweite verbesserte und vermehrte Auflage, Marburg 1895 [auch 1912], S. 35. [online]
  • Josef Angsüßer, Anton Ritter von Spaun. Seine Persönlichkeit und seine literarischen Werke, in: Jahrbuch des Oberösterreichischen Musealvereines 85 (1933), S. 1-68, hier S. 45. [online]
  • Alfred Marks, Die Bibliothek des Oberösterreichischen Landesmuseums, in: Jahrbuch des Oberösterreichischen Musealvereines 104 (1959), S. 151-161, hier S. 153. [online]
  • Willy Krogmann und Ulrich Pretzel, Bibliographie zum Nibelungenlied und zur Klage, 4., stark erweiterte Auflage (Bibliographien zur deutschen Literatur des Mittelalters 1), Berlin 1966, S. 15.
  • Michael S. Batts (Hg.), Das Nibelungenlied. Paralelldruck der Handschriften A, B und C nebst Lesarten der übrigen Handschriften, Tübingen 1971, S. 804f.
  • "Uns ist in alten Mären ...". Das Nibelungenlied und seine Welt. Ausstellung im Badischen Landesmuseum Schloß Karlsruhe 13.12.2003 - 14.3.2004, hg. von der Badischen Landesbibliothek Karlsruhe und dem Badischen Landesmuseum Karlsruhe, Darmstadt 2003, S. 197 (Nr. 182).
  • Klaus Klein, Beschreibendes Verzeichnis der Handschriften des Nibelungenliedes, in: Die Nibelungen. Sage - Epos - Mythos, hg. von Joachim Heinzle, Klaus Klein und Ute Obhof, Wiesbaden 2003, S. 213-238, hier S. 222.
Archivbeschreibung---
Januar 2021