Handschriftencensus

Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz Philipps-Universität Marburg

Eine Bestandsaufnahme der handschriftlichen Überlieferung deutschsprachiger Texte des Mittelalters

Handschriftenbeschreibung 1891

Aufbewahrungsorte | Inhalt | Kodikologie | Forschungsliteratur

Aufbewahrungsorte 

InstitutionArtUmfang
[a]Düsseldorf, Universitäts- und Landesbibl., Ms. fragm. K 20: Z 15/3Fragment1 Querstreifen eines Doppelblattes
[b]Marburg, Institut für Historische Hilfswissenschaften an der Philipps-Universität, Fragm. 8 [Verbleib unbekannt]Fragment1 Querstreifen eines Blattes (25 x 158 mm)
[c]Weimar, Goethe- und Schiller-Archiv, Nachlaß Simrock V [c] [verschollen]Fragment2 Querstreifen (46 x 320 und 50 x 305 mm) eines Doppelblattes

Inhalt 

'Väterbuch' (Fragm. 15) [früher Z]

Kodikologie 

BeschreibstoffPergament
Blattgröße[96] x ca. 170 mm
Schriftraumca. <200> x 140 mm
Spaltenzahl2
Zeilenzahl<42>
VersgestaltungVerse abgesetzt
EntstehungszeitAnfang 14. Jh. (Borchling S. 76)
Schreibspracheniederrhein. (Birlinger S. 441)

Forschungsliteratur 

AbbildungenFarb-Abbildungen von [a] im Internet [= vollständig]
Literatur
  • Anton Birlinger, Bruchstücke eines unbekannten niederrheinischen Gedichtes, in: Germania 17 (1872), S. 441f. (mit Abdruck). [online]
  • Edward Schröder, Rezension über: Das Veterbûch, 1. Lieferung, hg. von Carl Franke, Paderborn 1880, in: Deutsche Litteraturzeitung 2 (1881), Sp. 890f., hier Sp. 891.
  • Karl Hohmann, Beiträge zum Väterbuch (Hermaea 7), Halle 1909, S. 12, 17. [online]
  • Conrad Borchling, Mittelniederdeutsche Handschriften in den Rheinlanden und in einigen anderen Sammlungen. Vierter Reisebericht, Nachrichten von der Königl. Gesellschaft der Wissenschaften zu Göttingen, Philol.-hist. Klasse 1913 (Beiheft), Berlin 1914, S. 76. [online]
  • Franzjosef Pensel, Die deutschen Handschriften des Mittelalters und der Neuzeit (in Auswahl), Bd. 3: Handschriften im Thüringischen Hauptstaatsarchiv, im Goethe- und Schiller-Archiv und in der Haupt- und Pfarrkirche (Herderkirche) Weimar (Bibliographien und Kataloge der Herzogin Anna Amalia Bibliothek zu Weimar), Weimar 2000, S. If. (mit Textprobe).
  • Klaus Klein, Die Überlieferung des 'Väterbuchs', in: Neue Studien zur Literatur im Deutschen Orden, hg. von Bernhart Jähnig und Arno Mentzel-Reuters (ZfdA. Beiheft 19), Stuttgart 2014, S. 117-126, hier S. 125.
  • Düsseldorf. Digitalisierung und Erschließung mittelalterlicher Handschriftenfragmente. [online]
Archivbeschreibung[c] Kurt Vogtherr (1934) 12 Blll. (mit Abschrift)
[a], [b] ---
Ergänzender Hinweis1) Hinweis auf das Marburger Fragment und Identifizierung durch Helmut Lomnitzer; Abbildungen dieses Fragments befinden sich im Institut für Deutsche Philologie des Mittelalters an der Philipps-Universität Marburg.
2) Die Zugehörigkeit des verschollenen Weimarer Fragments zu diesem Discissus ist momentan nicht überprüfbar; alle Daten (Größe, Einrichtung, Schriftsprache usw.) sprechen jedoch dafür, dass diese Querstreifen aus der gleichen Handschrift stammen.
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Juli 2017