Handschriftencensus

Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz Philipps-Universität Marburg

Eine Bestandsaufnahme der handschriftlichen Überlieferung deutschsprachiger Texte des Mittelalters

Handschriftenbeschreibung 19013

Aufbewahrungsort | Inhalt | Kodikologie | Forschungsliteratur

Aufbewahrungsort 

InstitutionArtUmfang
St. Paul im Lavanttal, Stiftsbibl., Cod. 371/4Codex258 Blätter

Inhalt 

Lat. Sammelhandschrift, darin dt.:

Bl. 255v-256r = Geistlicher Text
Bl. 256r-v = Berthold von Regensburg: 'Von den vier Blumen des Palmsonntags'

Kodikologie 

BeschreibstoffPapier
Blattgröße210 x 140 mm
BesonderheitenBl. 3r: "grobe Zeichnung eines thronenden Bischofs" (Holter S. 420)
Entstehungszeit1. Hälfte 15. Jh. (Pfeiffer/Strobl/Ruh S. 710); 14. Jh. (Holter S. 420)

Forschungsliteratur 

Literatur
  • Franz Joseph Mone, Gedichte des zwölften Jahrhunderts, in: Anzeiger für Kunde der teutschen Vorzeit 8 (1839), Sp. 39-59, hier S. 46-??. [online] [BSB online]
  • Hermann Menhardt, Zur Herkunft der Maria-Saaler Bruchstücke, in: Beiträge zur Geschichte der deutschen Sprache und Literatur 82 (Tüb. 1960), S. 77-94, hier S. 85.
  • Kurt Ruh, Anhang zum Neudruck: Berthold von Regensburg. Vollständige Ausgabe seiner deutschen Predigten, hg. von Franz Pfeiffer und Joseph Strobl, Bd. II, Wien 1880, Berlin 1965, S. 697-712, hier S. 710 (Nr. 66).
  • Dieter Richter, Die deutsche Überlieferung der Predigten Bertholds von Regensburg. Untersuchungen zur geistlichen Literatur des Spätmittelalters (MTU 21), München 1969, S. 190 (Nr. 18) und 277 [Textabdruck von Bl. 256r-v].
  • Hardo Hilg, Das 'Marienleben' des Heinrich von St. Gallen. Text und Untersuchung. Mit einem Verzeichnis deutschsprachiger Prosamarienleben bis etwa 1520 (MTU 75), München 1981, S. 14.
  • Christine Glaßner, Inventar der Handschriften des Benediktinerstiftes St. Paul im Lavanttal bis ca. 1600, Wien 2002. [online]
Archivbeschreibung---
Ergänzender HinweisIm Jahr 1825 wurden aus diesem Band als Vorsatz verwendete Blätter abgelöst, die heute die Signatur 25/8 tragen (vgl. Mone, S. 46 ff.)
Christine Glaßner (Wien), Mai 2011