Handschriftencensus

Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz Philipps-Universität Marburg

Eine Bestandsaufnahme der handschriftlichen Überlieferung deutschsprachiger Texte des Mittelalters

Handschriftenbeschreibung 20248

Aufbewahrungsorte | Inhalt | Kodikologie | Forschungsliteratur

Aufbewahrungsorte 

InstitutionArtUmfang
Innsbruck, Universitäts- und Landesbibl., Serv. Cod. I b 3Codex

Inhalt 

Bl. 121r-144r = Johannes Gerson: 'Opus tripartitum', dt. von Heinrich von Preußen

Kodikologie 

Entstehungszeit1423 (vgl. Kraume [MTU] S. 35)

Forschungsliteratur 

Literatur
  • Hermann Julius Hermann, Die illuminierten Handschriften in Tirol (Beschreibendes Verzeichnis der illuminierten Handschriften in Österreich 1), Leipzig 1905, S. 114f. (Nr. 124). [online]
  • Wolfgang Stammler, Mittelalterliche Prosa in deutscher Sprache, in: Deutsche Philologie im Aufriß, hg. von Wolfgang Stammler, Bd. II, 2. überarbeitete Auflage, Berlin 1960, Sp. 749-1102, hier Sp. 849, 1020.
  • Herbert Kraume, Die Gerson-Übersetzungen Geilers von Kaysersberg. Studien zur deutschsprachigen Gerson-Rezeption (MTU 71), München 1980, S. 35.
  • Herbert Kraume, Gerson, Johannes, in: 2VL 2 (1980), Sp. 1266-1274 + 2VL 11 (2004), Sp. 519f., hier Bd. 2, Sp. 1270.
Archivbeschreibung---
Ergänzender Hinweis1) Die Bibliothek des Servitenklosters befindet sich seit Juni 2008 als unbefristete Dauerleihgabe in der Universitäts- und Landesbibliothek Innsbruck.
2) Nach Auskunft von Peter Zerlauth (Universitäts- und Landesbibliothek für Tirol / Abteilung für Sondersammlungen) vom 24.6.2008 ist die Handschrift - entgegen den Angaben in der Sekundärliteratur - nicht verschollen.
3) Im Rahmen eines Forschungsprojektes werden die mittelalterlichen Handschriftenbestände der Serviten zur Zeit in Innsbruck an der Universitäts- und Landesbibliothek für Tirol von Frau Dr. Eleonore De Felip und Frau Dr. Alexandra Ohlenschläger erschlossen.
Mai 2009