Handschriftencensus

Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz Philipps-Universität Marburg

Eine Bestandsaufnahme der handschriftlichen Überlieferung deutschsprachiger Texte des Mittelalters

Handschriftenbeschreibung 22147

Aufbewahrungsort | Inhalt | Kodikologie | Forschungsliteratur

Aufbewahrungsort 

InstitutionArtUmfang
Stuttgart, Landesbibl., Cod. hist. 2° 411Codex254 Bll.

Inhalt 

Bl. 239v, linker Seitenrand: mhd. Übersetzung eines lat. Inzesträtsels.
Bl. 245v: oberer und unterer Seitenrand: mhd. Übersetzung zweier Rätsel Tharsias ('Spiegel', 'Ball')

Kodikologie 

BeschreibstoffPergament
Blattgröße275 x 220 mm
Schriftraum220-230 x 180-190 mm
Spaltenzahl1
Zeilenzahl39
VersgestaltungVerse nicht abgesetzt
Entstehungszeit12. Jh., 2. Hälfte oder Ende (Kortekaas, S. 56)
Schreibortwahrscheinlich Zwiefalten (Kortekaas, S. 55)
Datierung der Hs. Mitte oder 2. Hälfte des 12. Jh.s (Kortekaas, S. 55)
Überlieferungstyp Nachtrag

Randeinträge in einer Sammelhs. lat. historiographischer Texte, jeweils Übersetzungen lat. Rätsel in der 'Historia Apollonii Regis Tyri'

Schrifttyp gotische Minuskel

Forschungsliteratur 

AbbildungenFarb-Abb. des Codex
Literatur
  • Wilhelm von Heyd, Die historischen Handschriften der Königlichen öffentlichen Bibliothek zu Stuttgart, Bd. 1: Die Handschriften in Folio (Die Handschriften der Königlichen öffentlichen Bibliothek zu Stuttgart I,1), Stuttgart 1889-1890, S. 185-187. [online]
  • Georgius A. Kortekaas, Historia Apollonii Regis Tyri. Prolegomena, text edition of the two principal latin recensions, bibliography, indices and appendices (Mediaevalia Groningana 3), Groningen 1984, bes. S. 55f. und 208-210 (mit Abdruck).
  • Tomas Tomasek, Das deutsche Rätsel im Mittelalter (Hermaea N.F. 69), Tübingen 1994, S. 178-184 (mit Abdruck).
  • Bettina Wagner, Die 'Epistola presbiteri Johannis' lateinisch und deutsch. Überlieferung, Textgeschichte, Rezeption und Übertragungen im Mittelalter. Mit bisher unedierten Texten (MTU 115), Tübingen 2000, bes. S. 106 (Beschreibung, Literatur), S. 173 (Abb.) und 713 (Register).
Ergänzender HinweisTextgestaltung
Bl. 239v: am linken Seitenrand senkrecht zum Haupttext eingetragen, fortlaufend in einer Zeile geschrieben, durch ein Verweisungszeichen mit rotem Strich wird die entsprechende Stelle im lat. Text markiert.
Bl. 245v: fortlaufend am oberen bzw. unteren Seitenrand eingetragen
Elke Krotz (Wien), März 2016