Handschriftencensus

Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz Philipps-Universität Marburg

Eine Bestandsaufnahme der handschriftlichen Überlieferung deutschsprachiger Texte des Mittelalters

Handschriftenbeschreibung 23372

Aufbewahrungsort | Inhalt | Kodikologie

Aufbewahrungsort 

InstitutionArtUmfang
Innsbruck, Stiftsarchiv Wilten, A 01 04 03, EinbandFragmentZwei nicht abgelöste Blätter (Umschlag eines Urbars des Stiftes Wilten von 1499)

Inhalt 

Österreichischer Bibelübersetzer: 'Psalmenkommentar' [früher Heinrich von Mügeln zugeschrieben]
Bl. (A = hintere Umschlagseite) recto oder eher verso ('warhait in der verlust' daz ist in der helle … - … 'War vmb der psalm gemacht ist') =
Ps 87,12-19 mit Kommentar und rote Überschrift zu Ps 88
Bl. (B = vordere Umschlagseite) eher recto als verso (sind gemaint priester vnd leuiten … – … von der w[erlt] anegeng beraitet ist daz ist d[em]) =
Ps 91,14-16 mit Kommentar; Ps 92, vmbgeschrift und V. 1-2 mit Kommentar

Kodikologie 

BeschreibstoffPergament
Blattgröße310 x 210 mm
Schriftraum265 x 195 mm
Spaltenzahl2
BesonderheitenVor der vmbgeschrift zu den einzelnen Psalmen (Texttinte) jeweils War vmb der psalm gemacht ist (rot). Das lat. Psalminitium rot; Übersetzungstext und Kommentartext alternierend rot bzw. in Texttinte.
Entstehungszeitum 1400 / 1. Viertel 15. Jh.

Forschungsliteratur 

Abbildungen---
Archivbeschreibung---
Ergänzender Hinweis1) Das Fragment wurde von Ulrich-Dieter Oppitz (Neu-Ulm) entdeckt und von Gisela Kornrumpf (München) identifiziert. Die Formatangaben basieren auf der Auskunft von Dr. Helmut Gritsch vom Stiftsarchiv Wilten.
2) Zum derzeit sichtbaren Textbestand vgl.:
- Rein, Stiftsbibl., Cod. 204, Bl. 154r,14-154v,20 und Bl. 161v,19-162r,25
- Wien, Schottenkloster, Cod. 209 (Hübl 206), Bl. 184va,6-185rb,5 und Bl. 194va,31-195rb,33
Gisela Kornrumpf (München), Februar 2011